26 Dezember 2006

Hast du zu kalt, bist du zu schwach

Diese Feiertage hab ich ausgenutzt, um mal wieder mein Rad zu satteln und einige längere Touren zu unternehmen – ganz nach dem Motto:
hast du zu kalt, bist du zu schwach
oder aber auch:
Kälte ist nur ein Gefühl und wahre Männer kennen keine Gefühle
oder besser noch :
habe die Sonne im Herzen und du wirst niemals frieren ;-)

Schönste Tour war sicherlich die Fahrt zum Gardasee am Dienstag. Es war ein sonniger Tag, sobald man in der Sonne fuhr, war es auch angenehm. Vom Radweg her gefällt mir der trentiner Abschnitt besser, da abwechslungsreicher. In Südtirol fährst auf dem Damm entlang und das ist's auch schon. Wenn man das Öfter macht, beginnt man sogar den Stäuchern und Bäumen Namen zu geben...Um ca. 15.30 Uhr war es soweit: das erste Mal hatte ich freien Blick auf den Gardasee. Leider war es sehr dunstig, somit sind auch die Fotos dementsprechend trübe - schade. Zurück ging es mit dem Zug, welcher kurz nach 18.00 Uhr in Mori abfuhr. Da ich noch etwas Zeit zur Verfügung hatte, ging ich in das benachbarte Lokal "Ai 3 Pini" um ein paar Blonde zu trinken. Und wahrlich, nicht nur das Bier war blond... Wer sich von Blondinen angezogen fühlt, sollte unbedingt mal vorbeischauen ;-). So verging die Wartezeit wie im Fluge, auch weil diese wunderhübsche blonde Kellnerin eine wahre Handyfetischistin zu sein scheint und sämtliche Anwesende an ihren Gesprächen teilhaben ließ ;-).

Währen dieser winterlichen Radtouren erinnerte ich mich ständig an einen Artikel in einer bekannten Aufklärungszeitschrift aus meiner Pubertät. In diesem Artikel konnte man lesen, dass Kälte den männlichen Spermien auf die Sprünge und somit zu ungeahnter Fruchtbarkeit verhilft. Werde wohl demnächst ein bisschen vorsichtig sein müssen, um Frauen nicht schon durch das bloße Ankucken zu befruchten ;-)





25 Dezember 2006

Weisheiten des Lebens

Da musste ich 33 Jahre alt werden, um einige grundlegende Weisheiten des Lebens zu erfahren:
1. Glühwein und chinesisches Essen verträgt (zumindest mein) der Magen nicht. Diese Feststellung konnte ich letzten Freitag machen, als die Firmen-Weihnachtsfeier in ein Kampftrinken mittlerer Stärke mit ständig wechselnden Trinkgenossen ausartete, und als krönender Abschluss jemand die geniale Idee hatte, unseren Heißhunger beim Chinesen zu stillen…
2. Der moderne Mann von Welt trägt Thrombose-Strümpfe. Dies teilten mir kürzlich einige nette Mitarbeiterinnen mit, mit dem Zusatz, es sei ein absolutes MUSS, dass Strümpfe mindestens bis zu den Knien reichen.
Ich kann mich da wirklich glücklich schätzen, insgesamt nenne ich 6 Paar dieser langen Strümpfe mein Eigen: 3 Paar sind Trachtenstutzen und weitere 3 Paar sind für winterliche Sportaktivitäten gedacht…
Scheinbar grenzt es auch schon an ein Wunder, dass meine bisherigen Eroberungen in der Vergangenheit nicht schallend gelacht haben, als man zur „Oi mit di Hosn“-Fase kam und ich in meinen „kurzen“ Socken dastand ;-)

Dieser letzte Punkt hat dann doch mein Interesse geweckt, derzeit führe ich eine Umfrage durch. Nach 4 Befragten steht es 3:1 für die Thrombose-Strümpfe, es ist aber sicherlich eine große Hilfe für alle Männer wie mich, wenn noch einige Meinungen dazukommen, damit das Ergebnis einigermaßen repräsentativ ist. Klickt einfach auf „comments“ am Ende dieses Beitrags und schreibt eure Meinung. Die Männerwelt wird euch dankbar sein :-)

Ein besonderer Weihnachts- und Neujahrs-Gruß geht an die Frau mit den wundervoll verrauchten Augen. Alles Gute und viel Glück im Jahr 2007 ;-)

Mitteilung in eigener Sache

Als erstes bedanke ich mich bei allen für die netten Weihnachtswünsche – es freut mich immer sehr, wenn jemand an mich denkt. Danke.
Am Heiligen Abend ging es schon um 8.35 Uhr los – die erste Weihnachts-SMS mit einem netten Spruch trudelte ein. Ab jetzt ging es im 10-Minuten-Takt weiter, immer wieder Nachrichten mit Grüßen, neuen oder schon gelesenen Sprüchen.
Da mein Mobilfunkanbieter meinen vorsichtigen Schätzungen zufolge sowieso nur jede 4. SMS weiterleitet, beschloss ich bald, die Nachrichten nicht mehr zu beantworten - ich hoffe mein Mobilfunkanbieter ärgert sich ein bisschen ;-)

Ich wünsche euch somit auf diesem Wege eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich schon auf ein Wiedersehen.

Weiters teile ich euch jetzt schon mit, dass mir im Jahr 2007 eine berufliche Veränderung bevorsteht. Als ich gestern mit meinen Eltern das Abendessen zu mir nahm, überkam mich die Geschäftsidee für das Jahr 2007 – ich kaufe mir irgendwo eine 0190-er Nummer und versende SMS an Millionen von Leuten. Da es in der Natur des Menschen liegt, neugierig zu sein, wird die Person sicherlich auf diese unbekannte Nummer antworten und schon fließt Geld auf mein Konto. Anfangs mache ich das nur zu Weihnachten, danach auch zu Ostern und dann auch zu den Geburtstagen. Diese Idee funktioniert sicher weltweit – vielleicht in Nepal nicht, scheinbar sind dort die Einwohner nicht so neugierig ;-)

PS.: Wer mir die Idee klauen will, hat Pech, werde sie demnächst zum Patent anmelden. Hoffe nur, dass Telecom, Vodafone, Wind und wie sie alle heißen, nicht schon schneller waren…

22 Dezember 2006

Weihnachtsgrüße

Die Adventszeit neigt sich so langsam ihrem Ende zu und mit ihr auch der Bozner Weihnachtsmarkt. Auch heuer war laut Aussagen der Inhaberin meiner Lieblingsverkaufsstelle für Bozner Punsch wieder ein umsatzstarkes Jahr. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Als ich mich am 8. Dezember um ca. 8.30 Uhr auf den Weg nach St. Pauls zur Sepp Kerschbaumer Gedenkfeier machte, sah man sie schon im Anmarsch – die Blechlawine aus dem Süden…Scherzhaft (oder boshaft?) werden die Niederländer gemeinhin (besonders von den Deutschen) als das „Volk, das mit dem Wohnwagen fährt“ bezeichnet – es bleibt festzustellen, dass dies Art sich fort zu bewegen auch in Italien sehr beliebt ist.
Es war schon ein gewaltiger Kontrast – in St. Pauls gedachte man der toten Südtirol-Aktivisten, auf Südtirols Weihnachtsmärkten boten sogar Händler aus den hintersten Winkeln unseres Landes „Assatschini di Speck“ an. Der Sidtiroler varkaft sich holt guat – eine moderne/legale Form der Prostitution ;-)
Um diesem Ansturm kaufwütiger und weihnachtsmarktgeiler Touristen zu entgehen, floh ich nach Sappada. Es gab zwar keinen Bozner-Punsch, dafür aber Ruhe und sogar ein bisschen Schnee – gerade soviel, dass ich zum Schneeschippen abkommandiert wurde…

Und hier zwei Fotos aus Sappada vom 10. Dezember 2006 - für all Jene, die heuer noch keinen Schnee gesehen haben.



Ich wünsche allen Freunden und Bekannten eine (besinnliche) Weihnacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Besondere Grüße gehen nach Kanada, in die Niederlande, an all jene Personen, welche mich auf meinen heurigen Touren begleitet/beherbergt haben und an jene, die in den letzten Wochen meine tägliche Frage „Kimmsch mit an Bozner Punsch trinken“ so geduldig ertragen haben ;-). Und natürlich ein ganz großer Drücker an die Schoko-Fondue-Fee aus dem Papa Joe’s in Neumarkt. Wer mal ein gepflegtes Schokoladenfondue genießen möchte, sollte sich unbedingt bei ihr melden ;-).

03 Dezember 2006

Was der Glühwein mit dem Passeiertal zu tun hat

Nach langer Zeit gibt’s mal wieder einen Beitrag. Der Grund für meine lange Schreibpause ist ein einfacher: Stillstand – es hat sich nix getan in letzter Zeit.
Doch seit Donnerstag, den 30. November hat sich alles zum Guten gewendet: der Bozner Christkindlmarkt – Ausgabe 2006 – hat endlich seine Tore geöffnet und die lange, glühweinlose Zeit hat ihr Ende gefunden.
Sofort fühlte ich mich wieder heimisch. Man traf Bekannte, welche man ein Jahr lang nicht gesehen hatte, man ärgerte sich mal wieder über die Tassenkaution (da kann es schon vorkommen, dass man bei der Erstbestellung von 2 Glühwein 11€ hinblättern muss) und man trank wieder dieses gepanschte Zeugs mit der Kopfweh-Garantie, welches einem als Glühwein angedreht wird.
Bin zwar erst bei 3 Glühweinverkaufsstellen vorstellig geworden, aber mein Tipp für 2006 lautet wiederum: Bozner Punsch beim Forst-Standl.
Ein Problem bringt der Weihnachtsmarkt natürlich mit sich: der kalorienarme Glühwein wurde noch nicht erfunden, und so muss man sich schon im Klaren darüber sein, dass bei exzessiven Genuss die eben erst antrainierte Strandfigur Schaden erleidet.
Diese Erkenntnis und das schlechte Gewissen, trieben mich am Samstag dazu, mal wieder eine längere Radtour zu unternehmen. Das Wetter war super, die Temperatur angenehm kühl (6oC beim Start bei mir zu Hause – da brauchst kein Botox gegen die Falten mehr) und der Radweg frei von Sonntagsradlern - Radlerherz, was willst du mehr.
Meine Reise führte mich nach Meran und von dort weiter auf dem Radweg ins Passeier-Tal. Dies ist einer der schönsten Radwege unseres Landes. Fast eben führt er immer der Passer entlang bis nach St. Leonhard. Interessierte können das Andreas Hofer-Museum beim Sandwirt besuchen, welches direkt neben dem Radweg liegt. Ein Muss ist die Einkehr beim Brückenwirt in St. Leonhard. Hier gibt es rund um die Uhr Pfannennudel und andere Gerichte, das selbstgebraute Bier bringt auch den erschöpftesten Radler wieder auf Trab.

14 November 2006

Reise nach Amsterdam – Teil 2

Am Freitag stand also ein Ausflug nach den Haag auf dem Programm. Als erstes besuchten wir hier das „Mauritshius“, in welchem die königliche Gemäldesammlung untergebracht ist. Es waren Bilder ausgestellt, welche der Zusammenarbeit von Rubens & Brueghel entsprangen und ich konnte feststellen, dass sich das Schönheitsideal der Frauen im Laufe der Zeit doch sehr verändert hat.
Anschließend besichtigten wir unter Anderem auch den Regierungssitz der niederländischen Königin, wobei ich bemerken muss, dass ich schon überwältigendere Bauwerke gesehen haben.
Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt kehrten wir ins „Havana“ ein, wobei mich die Atmosphäre in diesem Lokal an die Fernsehwerbung für eine Rummarke erinnerte. Leider war es noch allzu früh, und so musste ich mich wohl oder übel mit ein paar Bierchen begnügen und auf meinen heißgeliebten Cuba verzichten – 19.00 Uhr ist dann doch ein bisschen zu früh für hochprozentiges…
Samstag stand ein Besuch im „Rembrandt Haus“ und anschließend im „Rijksmuseum“ auf dem Programm. Das „Rijksmuseum“ wird derzeit umgebaut und somit ist nur ein Teil der Kunstsammlung zu sehen. Trotzdem bietet es einen ausgezeichneten Einblick in die Geschichte Hollands und in das goldene Zeitalter dieses Landes. Berühmtestes und gleichzeitig faszinierendstes Ausstellungsstück ist sicherlich Rembardt`s „Die Nachtwache“.
Leider blieb nicht mehr genügend Zeit, um weitere Sehenswürdigkeiten Amsterdams anzusehen, da am Abend eine kleine Abschiedsfeier auf dem Programm stand und wir somit zeitig wieder die Heimfahrt antreten mussten.
Unser Flugzeug Richtung Heimat startete, diesmal pünktlich, am Sonntag um 7.20 Uhr am Amsterdamer Flugplatz. Die Zeit verging (im wahrsten Sinne des Wortes) wie im Flug, ich hatte nicht einmal die Möglichkeit, Bozen aus der Luft zu sehen. Auf dem Flugplatz in Verona stach mir sofort der Finanzbeamte mit seinem deutschen Schäferhund ins Auge – wird wohl die normale Vorgehensweise bei Ankünften aus Amsterdam sein. Als wir Richtung Ausgang schritten, wurde ein Mann vor uns aus der Reihe gebeten und in ein Zimmer geführt – der Schäferhund hatte wohl was „erschnüffelt“ ;-).
Nach Tagen des eher tristen Wetters waren wir wieder im Land, in dem die Zitronen blühen und der Himmel war strahlend blau – was lag also näher, als einen Abstecher an den Gardasee zu unternehmen? Nachdem wir Malcesine einen Besuch abgestattet und zu Mittag gegessen hatten, ging es weiter Richtung Norden und somit neigte sich auch dieses verlängerte Wochenende so langsam seinem Ende zu.

Einkaufsstrasse in Den Haag

Residenz der holländischen Königin

Teich bei der Königsresidenz

Amsterdam, am rechten Bildrand der Zentralbahnhof

Das "Nemo"-Museum

Der Traum eines Architekten. Am rechten Bildrand das "Nemo"-Museum

Stadtleben in Amsterdam - der Sinn des Schildes blieb mir verborgen. War es etwa der Wegweiser in das von uns so verzweifelt gesuchte aber leider nicht gefundene Rotlicht-Viertel?

Ein Männertraum - öffentliche Urinale, aufgestellt an belebten Plätzen

Ein weiser Spruch

Malcesine

Schloss Scaligero in Malcesine

08 November 2006

Reise nach Amsterdam – Teil 1

Glücklich und zufrieden und ohne größere Schäden an Leib und Seele kehrte ich am Sonntag von meinem Amsterdam-Ausflug zurück und finde nun endlich die Zeit, ein bisschen von meinem Aufenthalt zu erzählen.
Nachdem wir ca. 2 Stunden zu spät vom Flughafen in Verona gestartet waren, erhielten wir schon bei der Landung in Amsterdam einen Vorgeschmack auf das holländische Wetter: Windböen, Regen, Hagel und Sonnenschein wechselten sich im 5-Minutentakt ab und erschwerten einigermaßen die Wahl der geeigneten Bekleidung während unseres Aufenthaltes.
Wir waren ca. 30 Km von Amsterdam bei einer befreundeten Familie untergebracht. Von Mittwoch bis Sonntag verwandelte sich das Haus in eine wahre Multi-Kulti-Unterkunft: 1 Argentinier, 2 Italienerinnen, 2 holländische und ein indisches Kind und zu guter Letzt noch ein waschechter Tiroler.
Den ersten Tag nutzten wir, um einen Ausflug in die benachbarte Universitätsstadt Leiden zu unternehmen. Schon hier konnte man erkennen, dass ein holländischer „Coffeeshop“ nicht unbedingt mit einem Südtiroler Kaffeehaus gleichzusetzen ist ;-). Nachdem wir die Altstadt, einige Windmühlen und ein paar romantische Kanäle besichtigt hatten, offenbarte uns unsere Gastgeberin am Abend den absoluten kulinarischen Höhepunkt dieser Reise: sie führte uns in eine typisch holländische „Pannenkoeken Boederij“ – zu Deutsch eine Pfannkuchenbraterei. Hier gab es Pfannkuchen, bei uns besser unter der Bezeichnung Omelette bekannt, in allen Variationen: mit Zuckersirup, mit Käse, mit Schinken, mit Speck, mit Champignons und natürlich, für die besonderen Feinschmecker, mit Speck und Zuckersirup. Ich habe mich für einen Pfannkuchen mit Käse, Zwiebel, Schinken und Champignon entschiedenen, das Teil war sehr interessant anzusehen und äußerst sättigend. Zum Geschmack sage ich nichts weiter, diese Erfahrung sollte jeder selbst machen ;-)
Am Donnerstag ging es mit der Eisenbahn nach Amsterdam. Als italienischer Staatsbürger hat man so seine leichten Schwierigkeiten mit der holländischen Eisenbahn. Wenn auf dem Fahrplan steht, der Zug startet um 10.00 Uhr, dann startet er auch um 10.00 Uhr - wir mussten uns erst an diese Pünktlichkeit gewöhnen. In Amsterdam führte uns unser Weg entlang der Fußgängerzone Richtung Museums-Viertel und dort ins Van Gogh-Museum. In diesem Museum sind ungefähr 200 Gemälde dieses Künstlers ausgestellt, für einen Kunstlaien wie mich stellt dies schon eine echte Herausforderung dar.
Nachdem wir ausgiebig die Kunstwerke dieses berühmten Malers betrachtet hatten und auch einiges aus seinem Leben erfahren hatten (dass er sich einen Teil seines Ohres amputiert hatte, wusste ich, dass er sich selbst erschossen hatte, war mir neu), machten wir uns auf den Rückweg und kauften gleichzeitig einige Andenken für die Zurückgebliebenen in der Heimat.
Am Amsterdamer Hauptbahnhof angekommen ging es mit dem ersten Zug zurück nach Leiden, wo uns unsere Gastgeberin schon erwartete.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Den Haag und am Samstag eine weitere Museumstour in Amsterdam auf dem Programm. Infos und Fotos dazu werde ich demnächst veröffentlichen.

Leiden, im Hintergrund das Windmühlenmuseum

Kanal in Leiden

Kanal in Amsterdam

Van Gogh-Museum - Neubau

Van Gogh-Museum

Holländische Spezialitätenspeisekarte

31 Oktober 2006

Am Donnerstag hatte ich das ausgesprochene Vergnügen, meine Freundin anlässlich ihres 30. Geburtstages auf die Haselburg bei Bozen zu führen. Das Ambiente ist wirklich ansprechend, besonders der nächtliche Ausblick auf Bozen und den Friedhof in Oberau ist etwas ganz Besonderes.
Auf der Speisekarte findet man einige interessante Gerichte, wer auf Kastanien in allen Variationen steht, ist mit dem Kastanienmenü bestens bedient. Besonders empfehlenswert der Cuveè aus Zweigelt und Lagrein, welcher im Kastanienholzfass (!) ausgebaut wurde.

Am Sonntag stand dann der „Vorberger Kirchtig“ in Terlan auf dem Programm. Meinen ursprünglichen Plan, in das Passeier-Tal zu fahren, gab ich bei Burgstall auf – das Lager in der vorderen Nabe hat sich wohl verabschiedet und so hörten mich die Leute auf dem Radweg schon von weiten kommen. Also ging es zurück nach Terlan und dann hinauf zum Oberplanatsch-Hof – ein wirklicher Geheimtipp und eine ausgezeichnete Einstimmung auf den Martini-Markt am 11. November ;-). Nachdem ich mich mit einem Schlachtteller gestärkt hatte, ging es in den Weinkeller. In äußerst netter Gesellschaft hatte ich dort die Möglichkeit, eine kleine Weinverkostung durchzuführen. Leider wird es in der Winterzeit ja schon früh Dunkel, und so musste ich die Verkostung um 16.30 Uhr abbrechen und mein Rad Richtung Bozen lenken.
Morgen geht es Richtung Amsterdam, mal schauen was die Niederländer so zu bieten haben. Ab nächster Woche werde ich euch dann mit Neuigkeiten und Fotos aus den Niederlanden versorgen.

Vorberg Richtung Bozen

Vorberg Richtung Meran

23 Oktober 2006

Mein Ausflug in die Niederlande rückt immer näher. Gestartet wird am 1. November in Verona, die Rückkehr ist für Sonntag, 4. November geplant. Untergebracht sind wir bei Bekannten in der Nähe von Amsterdam, somit ist das nicht gerade billige Flugticket leichter zu verschmerzen. Mal schauen was das Venedig des Nordens außer den Coffee-Schop’s so zu bieten hat.

Vorher steht aber noch der Vorberg-Kirchtag in Terlan auf dem Programm (siehe weiter unten). Falls jemand Lust hat, mich mit dem Rad zu begleiten, kann er sich gerne bei mir melden (siehe auch Höhenprofil)

Ich habe auch alle Fotos der letzten Veröffentlichungen neu geladen, die Vergrößerung der Fotos funktioniert wieder.

15 Oktober 2006

Nachdem ich am Freitag und Samstag bei den jeweiligen Törggelen gut und gerne an die 15000 Kcal zwischen flüssiger und fester Nahrung zu mir genommen habe, hat mich mein schlechtes Gewissen Heute wieder zu einer Radtour animiert. Ziel war diesmal Laas im Vinschgau.
Frisch und munter machte ich mich also um 8.15 Uhr auf den Weg, die frische Luft half mir, die letzten Falten im Gesicht zu glätten. Nach und nach wurde mir beim Anblick der angezuckerten Berggipfel auch bewusst, dass die Saison der kurzen Hosen vielleicht doch schon vorbei ist.
Einige Fotos dieser Tour findet ihr weiter unten, glücklicherweise muss ich meinen Lebensunterhalt nicht als Fotograf verdienen – wahrscheinlich würde ich verhungern…

Die Vinschger, Vorreiter in Sachen Umweltschutz

11 Oktober 2006

Nach langen, zähen Verhandlungen haben meine Wettpartnerin und ich endlich einen Kompromiss gefunden. Da es ja nicht unbedingt klar war, ob ich die fehlenden 250 Km zum Wettgewinn nicht doch etwa zurückgelegt habe, einigten wir uns auf eine Zusatzwette: habe ich bis zum Jahresende die Marke von 10000 Km erreicht, muss ich nur mit nach Brasilien fahren, ansonsten wird es für mich richtig teuer…
Letztes Wochenende haben wir eine Extremly-Power-Shopping-Tour in den Konsumtempeln der nordostitalienischen Städte unternommen und uns anschließend einen netten Abend samt Übernachtung in Bassano del Grappa gegönnt.
Die Gegend um Bassano ähnelt sehr der Toskana, sehenswert sind auf alle Fälle Marostica (wo alle zwei Jahre auf dem Hauptplatz ein Schachspiel mit lebenden Figuren durchgeführt wird) und Asolo.
Bassano selbst ist durch seine Altstadt, die Alpini-Brücke und, wie der Name schon vermuten lässt, seine Schnapsbrennereien bekannt. Besonders die vielen typischen Lokale laden zum Einkehren und Verweilen ein (notfalls auch schon am Vormittag).
Leider gibt es keine Fotos von diesem Wochenende, sollte ich mal wieder in dieser Gegend verweilen, werde ich dies sicher nachholen.

02 Oktober 2006

Nach langer Zeit gibt’s mal wieder Neuigkeiten. Meine 8000 Km Wette habe ich verloren, es gab heuer einfach zu viele und zu interessante Ablenkungen ;-) Zu guter Letzt fehlten ca. 250 Km – eine Strecke, die man auch an einem Tag fahren könnte.
Insgesamt legte ich zwischen 1. März 2006 und 30. September 2006 7750 Km zurück, machte 48072 Höhenmeter, verbrachte über 330 Stunden auf dem Fahrradsattel, das Vorderrad drehte sich 3799020mal. Die absolute Spitzengeschwindigkeit betrug 75 Km/h. Die längste und gleichzeitig schwierigste Tour war Bozen-Innichen-Maria Luggau-Innichen mit 199,43 Km und 2923 Höhenmetern. In Erinnerung bleiben sicher die Fahrten über den Großglockner und die alte Kaiserjägerstraße vom Caldonazzo-See hinauf zur Hochebene von Lafraun.
2007 hoffe ich wieder einen Wettpartner zu finden, falls jemand Interesse hat, kann er sich gerne bei mir melden.
Die letzten Wochen habe ich nicht nur auf dem Fahrrad verbracht (wenn auch die meiste Zeit), es gab auch einige Weinverkostungen (gehörte zu den oben genannten interessanten Ablenkungen), ein Preiskegeln, einen Kompanieausflug und weitere erfreuliche, lustige und spannende Ereignisse, wobei mir die Erinnerung an diese Ereignisse hilft, meine Niederlage besser zu verdauen ;-).
Grüße an Alle und bevor ich nach Brasilien abdüse um meine Wettschulden zu begleichen, lasse ich sicherlich noch was hören :-)

Tour nach Sterzing am 30. September

Ein Eindruck von der Weinkost am 29. September in der Mair-Wiesn

Ruhepause für das Rad

Much - 1. Preis beim Preiskegeln der SK

Andreas Hofer Denkmal am Bergisel beim Kompanieausflug am 1. Oktober 2006

14 September 2006

Die Vorbereitungen für das Preiskegeln an diesem Wochenende nehmen mich derzeit voll in Anspruch, deshalb stelle ich diesmal nur ein paar Fotos vom letzten Wochenende ins Netz.
Noch eine Info: an diesem Wochenende wird auch die Burg Karneid der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – natürlich darf der Landeshauptmann zu diesem Anlass nicht fehlen. Weitere Informationen weiter unten.

06 September 2006

Die Schützenkompanie Karneid-Kardaun, deren rechtlicher Vertreter ich ja bin, veranstaltet am 10. September den Oberkarneider Kirchtag und am 16. und 17. September ein Preiskegeln beim Gasthof Valzurg in Karneid. Die Veranstaltungsplakate findet ihr weiter unten.
Für das Preiskegeln haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Eltern, die mal ein paar Stunden für sich haben möchten, können ihre Sprösslinge bei uns abgeben. Die Kinder bekommen zu essen und zu trinken und dürfen den ganzen Tag Kegel aufstellen. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 8 Jahren, sie müssen ausdauernd und kräftig gebaut sein ;-))
Ihr findet auch das Veranstaltungsplakat zur ultimativen (im wahrsten Sinne des Wortes) Fete am Terlaner Festplatz, welche an diesem Freitag von der SK Terlan veranstaltet wird.