Bin heute um 21.25 Uhr wieder zu Hause angekommen - endlich wieder ein funktionierender Internet-Anschluss. Hätte mir nie gedacht, dass es im Jahr 2006 so schwierig sein kann, Zugriff ins weltweite Netz zu erhalten...
Heute ging die letzte Etappe von Landeck nach Bozen und sie gestaltete sich besonders auf der österreichischen Seite als sehr schwierig - die Beschilderung war mal wieder sehr "vage". Gestern auch die erste größere Panne auf meiner Reise: am Hinterrad war eine Speiche gebrochen, jeweils eine halbe Umdrehung schleifte die Felge also beim Bremsklotz. Der Schaden war erst um 10.30 Uhr behoben, was meinen Zeitplan doch ein wenig über den Haufen warf. Trotzdem war ich guten Mutes und wollte auch meinen Wissensdurst etwas stillen: die Via Claudia Augusta sollte es sein, ein gut 2000 Jahre alter Alpenübergang über den Brenner. Leider traten einige Probleme auf (siehe Oben im Teil mit dem Wörtchen "vage"), nach ettlichen Schiebepassagen erreichte ichNauders erst um ca. 15.00 Uhr und von dort sind es noch eingie Km bis Bozen...
Im Großen und Ganzen bin ich von der Tour begeistert, besonders die Großglockner-Hochalpenstraße wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Weiters ist Salzburg sicher einen weiteren Abstecher wert, diesmal fehlte einfach die Zeit, um die Stadt genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch die Oberbayerischen Seen (Chiemsee, Simsee, Wagginger See,...) waren Höhepunkte der Reise. Absoluter Höhepunkt war aber sicherlich der gr0ße Festumzug am Sonntag in Bad Endorf. So viele "Fans" habe ich in meiner 10-jährigen Karriere selten erlebt [auch das Fest (und hier besonders das Bier) war vorzüglich].
Und jetzt das Beste zum Schluss: mein Fahrtenschreiber hat einen Speicher von 64 Stunden. Sind die um,werden alle im Speicher befindlichen Daten gelöscht - so auch meine Tour über den Glockner :-(. Na ja, ich habe ja noch einige Tage, wer weiss...
Grüße derweilen, Fotos werde ich euch bald zeigen.