16 August 2006

Endlich habe ich wieder die Zeit und die Möglichkeit gefunden, einen neuen Eintrag in meinem Blog zu veröffentlichen.
Das verlängerte Wochenende habe ich in Sappada verbracht, günstigerweise findet dort vom 11. bis zum 19. August das 16. Bierfest statt (http://www.festadellabirrasappada.info/), diese Gelegenheit konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Zu guter Letzt war ich doch nur am Samstag auf dem Fest, mit dem Alter verlängert sich eben die Erholungsphase ;-). Sicherlich war dies das erste Fest seit x-Jahren das ich besucht habe, auf dem nicht „Dem Land Tirol die Treue“ gespielt wurde. Dafür sang der berühmte italienische Sänge Omar Lambertini die 40 größten italienischen Hits der letzten 70 Jahre – leider haben es diese Hits nie über die Salurner Klause geschafft – ich stand also ziemlich bedeppert da, während die anderen Festteilnehmer mitschunkelten und einige sogar mitgröhlten (auch außerhalb von Südtirol trinkt so mancher über dem Durst)…
Leider war auch in Sappada das Wetter sehr unbeständig und kalt, die Lust auf eine Radtour verging mir ziemlich schnell bei diesen Temperaturen.
Am Dienstag wurde ein Abstecher nach Österreich und zwar nach Kärnten unternommen. Durch das Lesachtal fuhren wir nach Kötschach-Mauthen und weiter nach St. Daniel im Gailtal, wo ich voriges Jahr anlässlich meiner Wörthersee-Tour übernachtet habe. Natürlich wurde beim Gasthof Grünwald (http://gruenwald.dellach.at/) zu Mittag gegessen, wer mal in dieser Gegend ist, muss unbedingt die hausgemachten Kärntner Nudeln (eine Art große Schlutzer mit verschiedenen Füllungen) probieren. Danach sollte man sich sportlich betätigen, die Kärntner Nudeln zählen nicht unbedingt zur leichten Kost…
Auf dem Rückweg wurde Innichen ein kurzer Besuch abgestattet. Es ist schon gewaltig, was hier den Touristen so geboten wird: auf dem Dorfplatz ein kleines Fest und sogar eine italienische Musikgruppe für die zahlreichen italienischen Touristen. Wollen wir mal hoffen, dass in Zukunft nicht die Chinesen die stärkste Gruppe stellen – wo bekommt man heutzutage schon eine chinesische Volksmusikgruppe her…
Ich möchte hier auch die Gelegenheit nutzen, um mit einem weit verbreiteten Vorurteil aufzuräumen: viele der Carabinieri-Witze entsprechen nicht der Realität. Als ich mich heute in aller Herrgottsfrüh auf dem Nachhauseweg befand, waren um 6.05 Uhr die Carabinieri in Moos schon auf den Beinen und sorgten für Recht und Ordnung, bzw. saßen im Auto und betrachteten die vorbeifahrenden Autos. Irgendwie habe ich das blöde Gefühl, dass ich demnächst ein Foto erhalte, welches bestätigt, dass ich zur Gruppe der Frühaufsteher gehöre :-(.

Grüße derweilen, sobald es was Neues gibt, werde ich es euch mitteilen

Keine Seltenheit an diesem Wochenende, ein Regenbogen über Sappada

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