31 Oktober 2006

Am Donnerstag hatte ich das ausgesprochene Vergnügen, meine Freundin anlässlich ihres 30. Geburtstages auf die Haselburg bei Bozen zu führen. Das Ambiente ist wirklich ansprechend, besonders der nächtliche Ausblick auf Bozen und den Friedhof in Oberau ist etwas ganz Besonderes.
Auf der Speisekarte findet man einige interessante Gerichte, wer auf Kastanien in allen Variationen steht, ist mit dem Kastanienmenü bestens bedient. Besonders empfehlenswert der Cuveè aus Zweigelt und Lagrein, welcher im Kastanienholzfass (!) ausgebaut wurde.

Am Sonntag stand dann der „Vorberger Kirchtig“ in Terlan auf dem Programm. Meinen ursprünglichen Plan, in das Passeier-Tal zu fahren, gab ich bei Burgstall auf – das Lager in der vorderen Nabe hat sich wohl verabschiedet und so hörten mich die Leute auf dem Radweg schon von weiten kommen. Also ging es zurück nach Terlan und dann hinauf zum Oberplanatsch-Hof – ein wirklicher Geheimtipp und eine ausgezeichnete Einstimmung auf den Martini-Markt am 11. November ;-). Nachdem ich mich mit einem Schlachtteller gestärkt hatte, ging es in den Weinkeller. In äußerst netter Gesellschaft hatte ich dort die Möglichkeit, eine kleine Weinverkostung durchzuführen. Leider wird es in der Winterzeit ja schon früh Dunkel, und so musste ich die Verkostung um 16.30 Uhr abbrechen und mein Rad Richtung Bozen lenken.
Morgen geht es Richtung Amsterdam, mal schauen was die Niederländer so zu bieten haben. Ab nächster Woche werde ich euch dann mit Neuigkeiten und Fotos aus den Niederlanden versorgen.

Vorberg Richtung Bozen

Vorberg Richtung Meran

23 Oktober 2006

Mein Ausflug in die Niederlande rückt immer näher. Gestartet wird am 1. November in Verona, die Rückkehr ist für Sonntag, 4. November geplant. Untergebracht sind wir bei Bekannten in der Nähe von Amsterdam, somit ist das nicht gerade billige Flugticket leichter zu verschmerzen. Mal schauen was das Venedig des Nordens außer den Coffee-Schop’s so zu bieten hat.

Vorher steht aber noch der Vorberg-Kirchtag in Terlan auf dem Programm (siehe weiter unten). Falls jemand Lust hat, mich mit dem Rad zu begleiten, kann er sich gerne bei mir melden (siehe auch Höhenprofil)

Ich habe auch alle Fotos der letzten Veröffentlichungen neu geladen, die Vergrößerung der Fotos funktioniert wieder.

15 Oktober 2006

Nachdem ich am Freitag und Samstag bei den jeweiligen Törggelen gut und gerne an die 15000 Kcal zwischen flüssiger und fester Nahrung zu mir genommen habe, hat mich mein schlechtes Gewissen Heute wieder zu einer Radtour animiert. Ziel war diesmal Laas im Vinschgau.
Frisch und munter machte ich mich also um 8.15 Uhr auf den Weg, die frische Luft half mir, die letzten Falten im Gesicht zu glätten. Nach und nach wurde mir beim Anblick der angezuckerten Berggipfel auch bewusst, dass die Saison der kurzen Hosen vielleicht doch schon vorbei ist.
Einige Fotos dieser Tour findet ihr weiter unten, glücklicherweise muss ich meinen Lebensunterhalt nicht als Fotograf verdienen – wahrscheinlich würde ich verhungern…

Die Vinschger, Vorreiter in Sachen Umweltschutz

11 Oktober 2006

Nach langen, zähen Verhandlungen haben meine Wettpartnerin und ich endlich einen Kompromiss gefunden. Da es ja nicht unbedingt klar war, ob ich die fehlenden 250 Km zum Wettgewinn nicht doch etwa zurückgelegt habe, einigten wir uns auf eine Zusatzwette: habe ich bis zum Jahresende die Marke von 10000 Km erreicht, muss ich nur mit nach Brasilien fahren, ansonsten wird es für mich richtig teuer…
Letztes Wochenende haben wir eine Extremly-Power-Shopping-Tour in den Konsumtempeln der nordostitalienischen Städte unternommen und uns anschließend einen netten Abend samt Übernachtung in Bassano del Grappa gegönnt.
Die Gegend um Bassano ähnelt sehr der Toskana, sehenswert sind auf alle Fälle Marostica (wo alle zwei Jahre auf dem Hauptplatz ein Schachspiel mit lebenden Figuren durchgeführt wird) und Asolo.
Bassano selbst ist durch seine Altstadt, die Alpini-Brücke und, wie der Name schon vermuten lässt, seine Schnapsbrennereien bekannt. Besonders die vielen typischen Lokale laden zum Einkehren und Verweilen ein (notfalls auch schon am Vormittag).
Leider gibt es keine Fotos von diesem Wochenende, sollte ich mal wieder in dieser Gegend verweilen, werde ich dies sicher nachholen.

02 Oktober 2006

Nach langer Zeit gibt’s mal wieder Neuigkeiten. Meine 8000 Km Wette habe ich verloren, es gab heuer einfach zu viele und zu interessante Ablenkungen ;-) Zu guter Letzt fehlten ca. 250 Km – eine Strecke, die man auch an einem Tag fahren könnte.
Insgesamt legte ich zwischen 1. März 2006 und 30. September 2006 7750 Km zurück, machte 48072 Höhenmeter, verbrachte über 330 Stunden auf dem Fahrradsattel, das Vorderrad drehte sich 3799020mal. Die absolute Spitzengeschwindigkeit betrug 75 Km/h. Die längste und gleichzeitig schwierigste Tour war Bozen-Innichen-Maria Luggau-Innichen mit 199,43 Km und 2923 Höhenmetern. In Erinnerung bleiben sicher die Fahrten über den Großglockner und die alte Kaiserjägerstraße vom Caldonazzo-See hinauf zur Hochebene von Lafraun.
2007 hoffe ich wieder einen Wettpartner zu finden, falls jemand Interesse hat, kann er sich gerne bei mir melden.
Die letzten Wochen habe ich nicht nur auf dem Fahrrad verbracht (wenn auch die meiste Zeit), es gab auch einige Weinverkostungen (gehörte zu den oben genannten interessanten Ablenkungen), ein Preiskegeln, einen Kompanieausflug und weitere erfreuliche, lustige und spannende Ereignisse, wobei mir die Erinnerung an diese Ereignisse hilft, meine Niederlage besser zu verdauen ;-).
Grüße an Alle und bevor ich nach Brasilien abdüse um meine Wettschulden zu begleichen, lasse ich sicherlich noch was hören :-)

Tour nach Sterzing am 30. September

Ein Eindruck von der Weinkost am 29. September in der Mair-Wiesn

Ruhepause für das Rad

Much - 1. Preis beim Preiskegeln der SK

Andreas Hofer Denkmal am Bergisel beim Kompanieausflug am 1. Oktober 2006