Reise nach Amsterdam – Teil 1
Glücklich und zufrieden und ohne größere Schäden an Leib und Seele kehrte ich am Sonntag von meinem Amsterdam-Ausflug zurück und finde nun endlich die Zeit, ein bisschen von meinem Aufenthalt zu erzählen.
Nachdem wir ca. 2 Stunden zu spät vom Flughafen in Verona gestartet waren, erhielten wir schon bei der Landung in Amsterdam einen Vorgeschmack auf das holländische Wetter: Windböen, Regen, Hagel und Sonnenschein wechselten sich im 5-Minutentakt ab und erschwerten einigermaßen die Wahl der geeigneten Bekleidung während unseres Aufenthaltes.
Wir waren ca. 30 Km von Amsterdam bei einer befreundeten Familie untergebracht. Von Mittwoch bis Sonntag verwandelte sich das Haus in eine wahre Multi-Kulti-Unterkunft: 1 Argentinier, 2 Italienerinnen, 2 holländische und ein indisches Kind und zu guter Letzt noch ein waschechter Tiroler.
Den ersten Tag nutzten wir, um einen Ausflug in die benachbarte Universitätsstadt Leiden zu unternehmen. Schon hier konnte man erkennen, dass ein holländischer „Coffeeshop“ nicht unbedingt mit einem Südtiroler Kaffeehaus gleichzusetzen ist ;-). Nachdem wir die Altstadt, einige Windmühlen und ein paar romantische Kanäle besichtigt hatten, offenbarte uns unsere Gastgeberin am Abend den absoluten kulinarischen Höhepunkt dieser Reise: sie führte uns in eine typisch holländische „Pannenkoeken Boederij“ – zu Deutsch eine Pfannkuchenbraterei. Hier gab es Pfannkuchen, bei uns besser unter der Bezeichnung Omelette bekannt, in allen Variationen: mit Zuckersirup, mit Käse, mit Schinken, mit Speck, mit Champignons und natürlich, für die besonderen Feinschmecker, mit Speck und Zuckersirup. Ich habe mich für einen Pfannkuchen mit Käse, Zwiebel, Schinken und Champignon entschiedenen, das Teil war sehr interessant anzusehen und äußerst sättigend. Zum Geschmack sage ich nichts weiter, diese Erfahrung sollte jeder selbst machen ;-)
Am Donnerstag ging es mit der Eisenbahn nach Amsterdam. Als italienischer Staatsbürger hat man so seine leichten Schwierigkeiten mit der holländischen Eisenbahn. Wenn auf dem Fahrplan steht, der Zug startet um 10.00 Uhr, dann startet er auch um 10.00 Uhr - wir mussten uns erst an diese Pünktlichkeit gewöhnen. In Amsterdam führte uns unser Weg entlang der Fußgängerzone Richtung Museums-Viertel und dort ins Van Gogh-Museum. In diesem Museum sind ungefähr 200 Gemälde dieses Künstlers ausgestellt, für einen Kunstlaien wie mich stellt dies schon eine echte Herausforderung dar.
Nachdem wir ausgiebig die Kunstwerke dieses berühmten Malers betrachtet hatten und auch einiges aus seinem Leben erfahren hatten (dass er sich einen Teil seines Ohres amputiert hatte, wusste ich, dass er sich selbst erschossen hatte, war mir neu), machten wir uns auf den Rückweg und kauften gleichzeitig einige Andenken für die Zurückgebliebenen in der Heimat.
Am Amsterdamer Hauptbahnhof angekommen ging es mit dem ersten Zug zurück nach Leiden, wo uns unsere Gastgeberin schon erwartete.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Den Haag und am Samstag eine weitere Museumstour in Amsterdam auf dem Programm. Infos und Fotos dazu werde ich demnächst veröffentlichen.
Glücklich und zufrieden und ohne größere Schäden an Leib und Seele kehrte ich am Sonntag von meinem Amsterdam-Ausflug zurück und finde nun endlich die Zeit, ein bisschen von meinem Aufenthalt zu erzählen.
Nachdem wir ca. 2 Stunden zu spät vom Flughafen in Verona gestartet waren, erhielten wir schon bei der Landung in Amsterdam einen Vorgeschmack auf das holländische Wetter: Windböen, Regen, Hagel und Sonnenschein wechselten sich im 5-Minutentakt ab und erschwerten einigermaßen die Wahl der geeigneten Bekleidung während unseres Aufenthaltes.
Wir waren ca. 30 Km von Amsterdam bei einer befreundeten Familie untergebracht. Von Mittwoch bis Sonntag verwandelte sich das Haus in eine wahre Multi-Kulti-Unterkunft: 1 Argentinier, 2 Italienerinnen, 2 holländische und ein indisches Kind und zu guter Letzt noch ein waschechter Tiroler.
Den ersten Tag nutzten wir, um einen Ausflug in die benachbarte Universitätsstadt Leiden zu unternehmen. Schon hier konnte man erkennen, dass ein holländischer „Coffeeshop“ nicht unbedingt mit einem Südtiroler Kaffeehaus gleichzusetzen ist ;-). Nachdem wir die Altstadt, einige Windmühlen und ein paar romantische Kanäle besichtigt hatten, offenbarte uns unsere Gastgeberin am Abend den absoluten kulinarischen Höhepunkt dieser Reise: sie führte uns in eine typisch holländische „Pannenkoeken Boederij“ – zu Deutsch eine Pfannkuchenbraterei. Hier gab es Pfannkuchen, bei uns besser unter der Bezeichnung Omelette bekannt, in allen Variationen: mit Zuckersirup, mit Käse, mit Schinken, mit Speck, mit Champignons und natürlich, für die besonderen Feinschmecker, mit Speck und Zuckersirup. Ich habe mich für einen Pfannkuchen mit Käse, Zwiebel, Schinken und Champignon entschiedenen, das Teil war sehr interessant anzusehen und äußerst sättigend. Zum Geschmack sage ich nichts weiter, diese Erfahrung sollte jeder selbst machen ;-)
Am Donnerstag ging es mit der Eisenbahn nach Amsterdam. Als italienischer Staatsbürger hat man so seine leichten Schwierigkeiten mit der holländischen Eisenbahn. Wenn auf dem Fahrplan steht, der Zug startet um 10.00 Uhr, dann startet er auch um 10.00 Uhr - wir mussten uns erst an diese Pünktlichkeit gewöhnen. In Amsterdam führte uns unser Weg entlang der Fußgängerzone Richtung Museums-Viertel und dort ins Van Gogh-Museum. In diesem Museum sind ungefähr 200 Gemälde dieses Künstlers ausgestellt, für einen Kunstlaien wie mich stellt dies schon eine echte Herausforderung dar.
Nachdem wir ausgiebig die Kunstwerke dieses berühmten Malers betrachtet hatten und auch einiges aus seinem Leben erfahren hatten (dass er sich einen Teil seines Ohres amputiert hatte, wusste ich, dass er sich selbst erschossen hatte, war mir neu), machten wir uns auf den Rückweg und kauften gleichzeitig einige Andenken für die Zurückgebliebenen in der Heimat.
Am Amsterdamer Hauptbahnhof angekommen ging es mit dem ersten Zug zurück nach Leiden, wo uns unsere Gastgeberin schon erwartete.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Den Haag und am Samstag eine weitere Museumstour in Amsterdam auf dem Programm. Infos und Fotos dazu werde ich demnächst veröffentlichen.
Leiden, im Hintergrund das Windmühlenmuseum
Kanal in Leiden
Kanal in Amsterdam
Van Gogh-Museum - Neubau
Van Gogh-Museum
Holländische Spezialitätenspeisekarte






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