03 Dezember 2006

Was der Glühwein mit dem Passeiertal zu tun hat

Nach langer Zeit gibt’s mal wieder einen Beitrag. Der Grund für meine lange Schreibpause ist ein einfacher: Stillstand – es hat sich nix getan in letzter Zeit.
Doch seit Donnerstag, den 30. November hat sich alles zum Guten gewendet: der Bozner Christkindlmarkt – Ausgabe 2006 – hat endlich seine Tore geöffnet und die lange, glühweinlose Zeit hat ihr Ende gefunden.
Sofort fühlte ich mich wieder heimisch. Man traf Bekannte, welche man ein Jahr lang nicht gesehen hatte, man ärgerte sich mal wieder über die Tassenkaution (da kann es schon vorkommen, dass man bei der Erstbestellung von 2 Glühwein 11€ hinblättern muss) und man trank wieder dieses gepanschte Zeugs mit der Kopfweh-Garantie, welches einem als Glühwein angedreht wird.
Bin zwar erst bei 3 Glühweinverkaufsstellen vorstellig geworden, aber mein Tipp für 2006 lautet wiederum: Bozner Punsch beim Forst-Standl.
Ein Problem bringt der Weihnachtsmarkt natürlich mit sich: der kalorienarme Glühwein wurde noch nicht erfunden, und so muss man sich schon im Klaren darüber sein, dass bei exzessiven Genuss die eben erst antrainierte Strandfigur Schaden erleidet.
Diese Erkenntnis und das schlechte Gewissen, trieben mich am Samstag dazu, mal wieder eine längere Radtour zu unternehmen. Das Wetter war super, die Temperatur angenehm kühl (6oC beim Start bei mir zu Hause – da brauchst kein Botox gegen die Falten mehr) und der Radweg frei von Sonntagsradlern - Radlerherz, was willst du mehr.
Meine Reise führte mich nach Meran und von dort weiter auf dem Radweg ins Passeier-Tal. Dies ist einer der schönsten Radwege unseres Landes. Fast eben führt er immer der Passer entlang bis nach St. Leonhard. Interessierte können das Andreas Hofer-Museum beim Sandwirt besuchen, welches direkt neben dem Radweg liegt. Ein Muss ist die Einkehr beim Brückenwirt in St. Leonhard. Hier gibt es rund um die Uhr Pfannennudel und andere Gerichte, das selbstgebraute Bier bringt auch den erschöpftesten Radler wieder auf Trab.

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