Nun wurde auch ich überzeugt: das Rollfeld des Bozner Flughafens muss unbedingt verlängert werden – am besten bis nach Verona. Dort kann man dann notfalls auf ein anderes Flugzeug wechseln…
Am vergangenen Dienstag fand ich mich sehr zeitig am Bozner Flughafen ein, um meine Fahrt zu einer Weiterbildungsveranstaltung in Rom anzutreten. Aufgrund des miserablen (?) Wetters war es leider nicht möglich, mit dem Flugzeug in Bozen zu starten. Also kamen wir in den Genuss einer winterlichen Busfahrt durch das Eisack- und Wipptal bis nach Innsbruck, wo wir endlich unseren Flug in die ewige Stadt beginnen konnten.
Leider war das römische Wetter an den ersten Tagen nicht gerade überragend, Regen wechselte sich mit Sonnenschein, Dauerwind mit Böen ab – ich fühlte mich fast schon nach Amsterdam zurück versetzt. Glücklicherweise wurde das Wetter zum Wochenende hin besser und so stand einigen kulturell angehauchten Stadtspaziergängen nichts mehr im Wege.
Rom mit seiner Masse an Sehenswürdigkeiten zieht jeden in seinen Bann, einige werden von den Denkmälern und Ruinen magisch angezogen, wiederum andere von den vielen Kneipen und typischen Gaststätten. Erfreulicherweise wies mir meine Begleitung den richtigen Weg ;-)
Am Samstag stand bei strahlendem Wetter der Besuch des Kolosseums, der Domus Aurea, des Palatin, des Forum Romanum und, unter Protest, des Altares der Heimat auf dem Programm. Wahre Touristenmassen zwängten sich durch die verschiedenen Kulturstätten, besonders Asiaten scheinen von Rom sehr angetan zu sein.
Es ist schon erstaunlich, wie viele Sehenswürdigkeiten hier auf engstem Raum besichtigt werden können, besonders der Palatin mit seinen weitläufigen Parkanlagen, den vielen Brunnen und der wundervollen Aussicht auf die Stadt hat mich begeistert - das Haus des Duce ist hier wohl fehl am Platz…
Am Abend ging es dann, nachdem meine letzten Ängste ob des Rufes dieses Viertels verflogen waren, nach Trastevere – und hier brummte wahrlich der Bär. Kneipe reihte sich an Kneipe, Trattoria an Trattoria, Vergnügungssüchtige an Vergnügungssüchtige – und wir waren mitten drin statt nur dabei. Nachdem wir in der Vinothek „Vinallegro“ gespeist hatten, ging es weiter in einige Lokale der Umgebung um eine kleine Cuba-Libre-Vergleichsverkostung durchzuführen. Als Sieger ging dabei das „Exil“, knapp gefolgt vom „Latino“ (überzeugt durch ausgezeichneten Service) hervor – beide sind in Bozen beheimatet… Kurzum, leider habe ich in Rom kein Lokal gefunden, in welchem ein halbwegs trinkbarer Cuba-Libre angeboten worden wäre. Für 7€ erwarte ich mir dann doch etwas mehr…
Für die Damenwelt habe ich dann doch noch einen heißen Tipp. Am „Blumenplatz“ gibt es ein Lokal, in welchem die Rollen aus dem Film „Coyote Ugly“ vertauscht sind ;-).
Am Sonntag stand dann der Besuch des Vatikans auf dem Programm. Wahnsinn, was sich hier abspielt. Tausende Menschen warten hier auf die Worte des Papstes, beten, singen und musizieren und brechen in wahre Freudengesänge aus, sobald sich der Papst am Fenster zeigt.
Nachdem wir auch dieses Ereignis erleben durften, ging es anschließend so langsam wieder Richtung Bahnhof, wo um 15.20 Uhr mein Zug zum Flughafen startete. Ich war schon ganz gespannt – welches war diesmal der Landeflughafen: Bozen oder Innsbruck? Zum Glück Bozen – also muss das Rollfeld doch nicht verlängert werden ;-)
P.S.: Wer mal in Rom weilt, sollte unbedingt die "Hostaria Romana" in der Via Rassella besuchen, die Bedienung ist zum Schießen :-)
Am vergangenen Dienstag fand ich mich sehr zeitig am Bozner Flughafen ein, um meine Fahrt zu einer Weiterbildungsveranstaltung in Rom anzutreten. Aufgrund des miserablen (?) Wetters war es leider nicht möglich, mit dem Flugzeug in Bozen zu starten. Also kamen wir in den Genuss einer winterlichen Busfahrt durch das Eisack- und Wipptal bis nach Innsbruck, wo wir endlich unseren Flug in die ewige Stadt beginnen konnten.
Leider war das römische Wetter an den ersten Tagen nicht gerade überragend, Regen wechselte sich mit Sonnenschein, Dauerwind mit Böen ab – ich fühlte mich fast schon nach Amsterdam zurück versetzt. Glücklicherweise wurde das Wetter zum Wochenende hin besser und so stand einigen kulturell angehauchten Stadtspaziergängen nichts mehr im Wege.
Rom mit seiner Masse an Sehenswürdigkeiten zieht jeden in seinen Bann, einige werden von den Denkmälern und Ruinen magisch angezogen, wiederum andere von den vielen Kneipen und typischen Gaststätten. Erfreulicherweise wies mir meine Begleitung den richtigen Weg ;-)
Am Samstag stand bei strahlendem Wetter der Besuch des Kolosseums, der Domus Aurea, des Palatin, des Forum Romanum und, unter Protest, des Altares der Heimat auf dem Programm. Wahre Touristenmassen zwängten sich durch die verschiedenen Kulturstätten, besonders Asiaten scheinen von Rom sehr angetan zu sein.
Es ist schon erstaunlich, wie viele Sehenswürdigkeiten hier auf engstem Raum besichtigt werden können, besonders der Palatin mit seinen weitläufigen Parkanlagen, den vielen Brunnen und der wundervollen Aussicht auf die Stadt hat mich begeistert - das Haus des Duce ist hier wohl fehl am Platz…
Am Abend ging es dann, nachdem meine letzten Ängste ob des Rufes dieses Viertels verflogen waren, nach Trastevere – und hier brummte wahrlich der Bär. Kneipe reihte sich an Kneipe, Trattoria an Trattoria, Vergnügungssüchtige an Vergnügungssüchtige – und wir waren mitten drin statt nur dabei. Nachdem wir in der Vinothek „Vinallegro“ gespeist hatten, ging es weiter in einige Lokale der Umgebung um eine kleine Cuba-Libre-Vergleichsverkostung durchzuführen. Als Sieger ging dabei das „Exil“, knapp gefolgt vom „Latino“ (überzeugt durch ausgezeichneten Service) hervor – beide sind in Bozen beheimatet… Kurzum, leider habe ich in Rom kein Lokal gefunden, in welchem ein halbwegs trinkbarer Cuba-Libre angeboten worden wäre. Für 7€ erwarte ich mir dann doch etwas mehr…
Für die Damenwelt habe ich dann doch noch einen heißen Tipp. Am „Blumenplatz“ gibt es ein Lokal, in welchem die Rollen aus dem Film „Coyote Ugly“ vertauscht sind ;-).
Am Sonntag stand dann der Besuch des Vatikans auf dem Programm. Wahnsinn, was sich hier abspielt. Tausende Menschen warten hier auf die Worte des Papstes, beten, singen und musizieren und brechen in wahre Freudengesänge aus, sobald sich der Papst am Fenster zeigt.
Nachdem wir auch dieses Ereignis erleben durften, ging es anschließend so langsam wieder Richtung Bahnhof, wo um 15.20 Uhr mein Zug zum Flughafen startete. Ich war schon ganz gespannt – welches war diesmal der Landeflughafen: Bozen oder Innsbruck? Zum Glück Bozen – also muss das Rollfeld doch nicht verlängert werden ;-)
P.S.: Wer mal in Rom weilt, sollte unbedingt die "Hostaria Romana" in der Via Rassella besuchen, die Bedienung ist zum Schießen :-)

5 Kommentare:
Liebe Grüße von der ausgezeichnneten Bedienung im Latino...:-)) beim nächsten CUBA werde ich mich um so mehr anstengen.....
Hallo Andreas, da scheinst du ja ein paar tolle Tage in Rom verbracht zu haben. Dass es aber in Bozen die besten "Cubalan" gibt, hätte ich mir nicht gedacht. Gut, die Bedienung im Latino kann schon manchmal das wahre Getränk überbieten, aber immer ist das nicht so?!? ;-)
Hallo Kalle. War nur einmal im Latino und damals war der Service super. Wenn du mir natürlich sagst, dass dies von der Laune der Bedienung abhängt, dann werde ich meine Cuba doch im Exil zu mir nehmen. Dort ist die Bedienung ausschließlich männlich und bekanntermaßen sind Männer ja nicht solch extremen Stimmungsschwankungen unterworfen.
Hallöchen liebste Roberta, dein Einsatz für mein Wohlergehen ehrt mich sehr. Gib mir einfach Bescheid, wenn ihr alle gut drauf seid (Kalle sagt ja, dass das eher selten ist), und ich werde deine Ansterngungen zu schätzen wissen ;-) Grüße ins Latino
Geschätzter Andreas, ich bin immer gut gelaunt. Leider gibt es Elemente/Figuren/Gestalten die ins Latino kommen, die einem ganz schön auf die Probe setzen. Deshalb habe Erbarmen mit mir, wenn ich mal für 5 Minuten nicht den gewohnten SMILE auf hab. Grüße..ahhhh.. und Kalle...Süß ist die Rache:-)
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