Aufmerksame Leser meiner Reiseberichte erinnern sich sicherlich noch an den ausgeraubten deutschen Touristen ohne Orts- und Sprachkenntnisse in Belèm. Da ich bisher weder eine Mail, noch einen Brief geschweige denn mein Geld (ca. 20€) von ihm erhalte habe, war ich dann doch in großer Sorge ob seines Verbleibens - ist er glücklich zu Hause angekommen, irrt er immer noch durch Belèm, hat er in der Zwischenzeit geheiratet...?.
Also ging ich daran, die letzte verpackt gebliebene Tasche zu entleeren: jene mit den ganzen Kassabelegen, den Bancomatauszügen, den Visitenkarten und eben der Mail-Adresse des Herrn T. Diese Tasche war mitsamt der Erinnerung an diese Wochen des finanziellen Wahnsinns irgendwo in die Ecke geschleudert worden, in der Hoffnung, irgendeine gute Fee würde die Belege mit Bargeld ersetzen – war aber nicht so...
Nachdem ich die Adresse des Hilfsbedürftigen endlich gefunden und gar so manche Krokodilsträne ob der Massen an Ausgaben vergossen hatte, machte ich mich sofort daran, Herrn T. mittels Mail nach seinem Befinden zu fragen. Schon bald darauf erhielt ich auch eine Antwort:
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Delivery to the following recipients failed.
marcusten@yahoo.de
This user doesn't have a yahoo.de account (marcusten@yahoo.de)
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4 Kommentare:
Ja, da hast du recht, und wie! Der hat dir einen netten Bären aufgebunden; wahrscheinlich wurde er überhaupt nicht ausgeraubt.
Ja aber, betrachte es mal als Warenaustausch zwischen Nord und Süd oder als Spende für Bauernfänger
Gibt es eigentlich noch die Sendung "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" mit dem Zimmermann Eduard? Könnte mich mal dort melden, vielleicht kann ich so die 20 € wieder reinholen :-)
Die Sendung gibt es noch, der Zimmermann hat sie aber nicht überlebt.
Hi! If google translator did a good job and I understood your post correctly, I also was a victim of the same German scoundrelly you were. And more than one year later in Belém. Brazil is great place if you want impunity. He was very convincing, though. A perfect "malandro". I am a Brazilian, and I was impressed by his story, but also ashamed to be fooled by a "gringo" in my own country.
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