09 Oktober 2007

Mein 30. September: der Tag Null – Vorwort

450 Km in 4 Tagen und das am Neuenburger See - was ein lockeres Ausfahren werden sollte, entwickelte sich aufgrund verschiedener Umstände doch noch zu einem wahren Stressgetrete.
Am Mittwoch Abend ging es zunächst mal durch den Vinschgau bis nach Flirsch am Arlberg, wo wir im Hotel „Basur“ (schönes Hotel mit riesigen Zimmern – ich glaube mal, wir waren mit ca. 30 Jahren Abstand die jüngsten Gäste) unsere Zelte aufschlugen.
Mein Plan, mich am nächsten Tag auf den Arlberg Arlberg fahren lassen und anschließend auf meiner Tina mittels einer netten kleinen Abfahrt einige Kilometer zu sammeln ;-) verwarf ich sofort, als ich am Morgen den bis fast ins Tal reichenden Neuschnee aus unserem Zimmerfenster sah...
Also ging es weiter bis an den Neuenburger See, wo wir am frühen Nachmittag bei bewölktem Himmel ankamen. Nachdem wir uns bei unseren Gastgebern einquartiert und ein bisschen geschwätzt hatten, kam ich doch noch zu einer Radtour entlang des Seeufers. Mickrige 40 Kilometer waren geschafft, es blieben noch ca. 410.
Am Freitag stand eine Tour nach Bern auf dem Programm. Die Schweiz wird ja gerne als DAS Veloland (um beim schweizerischen zu bleiben) genannt und das stimmt auch – vor lauter Radwegen verfährt man sich ganz gerne...
Nach einem kurzen Stadtbummel (Bern hat so ziemlich den interessantesten Bahnhof, den ich je gesehen habe) und einem zünftigen Mittagessen bei Papa Joes, ging es am Nachmittag wieder Richtung Neuenburg. Schon nach einigen Kilometern begann es zu tröpfeln, dann zu regnen und als sich schließlich auch noch der Gegenwind einstellte, wusste ich endgültig, dass es nicht mein Tag war. Völlig durchnässt und steifgefroren erreichte ich nach insgesamt 120 Kilometern Neuenburg – es blieben also noch 290 zu übrig.
Am Samstag hatten unsere Gastgeber schon ein volles Programm geplant: vormittags ein Stadtbummel, Mittagessen in La Chaux-De-Fonds und abends Besuch des Winzerfestes. Vor dem Winzerfest habe ich es trotzdem geschafft, eine 60-Km Tour zu unternehmen – es fehlten also noch ca. 230 Kilometer, welche ich wohl oder übel am letzten Wetttag zurücklegen musste...







2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

230 km an einem Tag, am letzten Tag (sozusagen)??? Af die sell Beschreibung bin i gsponnt...

Andreas hat gesagt…

Na super, die Front der Ungläubigen verstärkt sich...