Wieder sind einige Tage seit meinem letzten Eintrag ins Land gezogen, diesmal aber ohne mein Zutun. Alles begann, als eine nette Frau mit einer sehr angenehmen Stimme sich bei mir telefonisch erkundigte, ob ich nicht daran interessiert wäre, Unmengen von Euros zu sparen. Wer ist nicht daran interessiert? Also schlug sie mir vor, doch zu Libero/Wind/Infostrada (gehört ja alles zusammen) zu wechseln und somit keine Grundgebühren mehr an die Telecom zu entrichten.
Nach ersten Zweifeln (ich hatte das Vergnügen ja bereits, allerdings mit sehr enttäuschendem Ergebnis) und ausgiebiger Informationssuche im weltweiten Netz, beschloss ich alsdann, diesen doch so wichtigen Schritt zu wagen und mich ganz von Telecom zu lösen. Dazu musste ich eine Verzichtserklärung samt Fotokopie meines Personalausweises an Libero übermitteln, welche dann alles Weitere in die Wege leiten würden. Nachdem ich ca. 5 Mails mit der Mitteilung erhalten hatte, wie gut es mir in Zukunft gehen und dass ich baldigst eine Mail mit der weiteren Vorgehensweise erhalten würde, harrte ich dann ganz gespannt der Dinge.
Und plötzlich war es soweit: die Telecom zeigte sich ob meines Wechsels erbost und sperrte mir aufgrund dieses Vertrauensbruches eines Tages meinen Internetzugang – blöderweise hatte ich noch keine weitere Mail seitens von Libero erhalten – ich war also „internetlos“... Dies ist ungefähr so, als ob Dick ohne Doof, ein Fisch ohne Wasser oder mein Alter Ego ohne Wikipedia leben müsste – unvorstellbar...
Nachdem ich also einige Tage ohne mein zweitliebstes Kind (Nr. 1 ist immer noch Tina) verbringen musste und die Qual immer größer wurde, nahm ich all meinen Mut zusammen und wählte die Nummer 155 – die Servicehotline von Libero/Wind/Infostrada – ein Abend füllendes Unterfangen.
Nach ca. 45 Minuten war ich endlich im Besitz der zwei magischen Worte, welche mir einen neuen Internetzugang garantierten. Von den versprochen 4 MB ist zwar nicht viel zu sehen, vielleicht muss sich meine Linie aber noch warm laufen ;-)
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