26 November 2007

Meine letzte Telecom-Rechnung – do hauts di nieder...

Letztlich flatterte mir meine letzte Telecom-Rechnung ins Haus – stolze 92€ waren für einen Monat zu entrichten – da musste doch ein Fehler sein ?!?
Nach einer genaueren Kontrolle wurde ich des Problems schnell fündig. Ich hatte auf meiner Festnetzleitung ja eine automatische Vorwahl von Infostrada aktiviert, welche es mir ermöglichte, großteils meiner Telefonate zu einem günstigeren Tarif zu führen. Diese automatische Vorwahl wurde natürlich von den Herren der Telecom sofort nach meiner Vertragsauflösung aufgehoben. Ich habe also unwissentlich ca. einen Monat mit dem vollen Tarif telefoniert – vorzugsweise an immer dieselbe Nummer. Werde wohl Spesenteilung vorschlagen :-)
Derzeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit meinem Jahrhundertbau in Kardaun – Kinder, da brauchst Nerven... In der Zwischenzeit sind alle Innenwände verschwunden und der Unterboden ist gegossen. Jetzt geht’s an die Neuenteilung und dann an die Installation der sanitären/elektrischen Anlage. Glücklicherweise wurde meine 5-Personen-Badewanne vom Statiker genehmigt - meinem Badevergnügen steht in Bälde nichts mehr im Wege ;-)

Ganz nebenbei habe ich schon die Etappen meiner nächstjährigen Radtour von Rom nach Wien ausgearbeitet: Rom-Perugia, Perugia-Ravenna, Ravenna-Venedig, Venedig-Udine, Udine-Klagenfurt, Klagenfurt-Graz, Graz-Wien – und schon hast a Wette gewonnen :-)
Falls sich jemand an einer Etappe beteiligen möchte, ich stehe jederzeit zur Verfügung. Dazu habe ich auf der rechten Seite auch eine Umfrage gestartet, würde mich interessieren, wie ihr meine Siegeschancen einschätzt.

Das mit den Werbeschaltungen auf dieser Seite ist eine lustige Sache: wenn man ein Wort mehrere Male verwendet, läuft das System das www durch und schaut, ob es eine Firma mit diesem Namen gibt bzw. wer dieses Produkt verkauft – werde wohl den Begriff "Silikonbrüste" in meinem letzten Eintrag entfernen müssen, kann mir im Vorwahlkampf keine Skandale leisten.

Abschließend noch einen Genesungswunsch nach Girlan. Ich kann mir vorstellen wie schwierig es ist, den ganzen Tag allein zu verbringen – besonders für dich ;-) Gute Besserung

19 November 2007

Wrong Software – Falsche Weichteile

So die Übersetzung seitens eines Online-Übersetzungsprogramms. Falsche Weichteile habe ich bisher immer mit Silikonbrüsten in Zusammenhang gebracht - was Silikonbrüste aber mit meinem Mobilfunktelefon zu tun haben, ist mir derzeit noch unklar... Fakt ist, dass derzeit diese Meldung nach dem Einschalten aufscheint und danach gar nix mehr geht – nun ja, es gibt Schlimmeres und mein gutes altes Siemens hat schon längst seine Schuldigkeit getan.

Diese Situation ermöglicht mir nun einen einzigartigen Selbstversuch: ist es heutzutage überhaupt noch möglich ein vollwertiges Mitglied der modernen Gesellschaft zu sein, wenn man nicht immer und überall erreichbar ist?

Ich für meinen Teil habe mir ganz fest vorgenommen, bis zum Jahresende mobilfunklos durchzuhalten. Seid also nicht beleidigt, wenn ich eure Anrufe nicht beantworte und ihr auf eure SMS erst ab frühestens 1. Jänner 2008 eine Antwort erhaltet...

Wer trotzdem Sehnsucht hat, ein paar Worte mit mir zu wechseln, erreicht mich werktags über das Festnetz zwischen 7.00 Uhr und 7.15 Uhr (für Frühaufsteher) oder Mittags ab ca. 12.45 Uhr nach der Besichtigung meiner Jahrhundertbaustelle :-)

Ihr könnt mir auch eine Mail schreiben. Wählt einfach zwischen maiand4@dnet.it; maiand4@libero.it oder andreas.mair@bozen.bz - ich werde euch baldigst antworten. Für Notfälle (wenn z.B. Tina entführt wurde) kann man mich auch am Arbeitsplatz erreichen, Rufnummer muss jeder selbst herausfinden ;-)

Besonderer Service: ab 30. November stehe ich auch in Lebensgröße zur Verfügung. Ab dann findet man mich werktags ab ca. 18.00 Uhr auf dem Bozner Weihnachtsmarkt – vorzugsweise dort, wo man Bozner Punsch schlürfen kann ;-)

Grüße derweilen und viel Spaß mit euren funktionierenden Handys ;-)

11 November 2007

Eine neue Wette ist wie ein neues Leben – Der Kampf um den goldenen Kasknödel

Endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Nach langer Suche und vielen Rückschlägen habe ich endlich ein Opfer gefunden, welches sich bereit erklärt hat, 2008 eine Wette gegen mich zu verlieren ;-). Und was für eine: Von Rom nach Wien in sieben Tagen – alles mit reiner Muskelkraft. Da erwarten mich ca. 1130 Km Abwechslung pur: Weinberge, Seen, historische Städte, Meer und – nicht zu vergessen – kulinarische Höhepunkte (freue mich jetzt schon auf das Abendessen in der Osteria „Al Ponte“ in Venedig).

Als Wetteinsatz haben wir uns auf einen Kasknödel (oder war es doch eine Nocke?) geeinigt. Dummerweise wurde die Messlatte, was Zubereitung und Präsentation der Speisen anbelangt, durch die heurigen Wettverlierer sehr hoch gelegt. Ich bin aber überzeugt, dass sich meine Wettpartnerin ungemein ins Zeug legen wird, um Frau Gamper und Herrn Volgger trotzdem zu übertreffen – Zeit genug hat sie ja noch :-)

Bin derzeit schon mit der Etappenplanung beschäftigt, ist gar nicht so einfach, meine ganzen Ideen und Interessen unterzubringen. Aber etwas ist sicher: 2008 ist das ideale Jahr für diese Tour. Die Fußballeuropameisterschaft wird mal wieder die Massen mobilisieren (in Italien ist das noch nicht ganz sicher – sie sind ja noch nicht qualifiziert) und dementsprechend werden auch unzählige Veranstaltungen entlang meines Weges stattfinden – vergehe jetzt schon in freudiger Erwartung :-)

Ein ganz dicker Kuss geht diesmal an Barbara und Samantha für die höchst hilfreichen Gespräche in letzter Zeit ;-)

07 November 2007

Telecom, Libero, Fastweb und Konsorten – Der Kampf gegen Windmühlen

Wieder sind einige Tage seit meinem letzten Eintrag ins Land gezogen, diesmal aber ohne mein Zutun. Alles begann, als eine nette Frau mit einer sehr angenehmen Stimme sich bei mir telefonisch erkundigte, ob ich nicht daran interessiert wäre, Unmengen von Euros zu sparen. Wer ist nicht daran interessiert? Also schlug sie mir vor, doch zu Libero/Wind/Infostrada (gehört ja alles zusammen) zu wechseln und somit keine Grundgebühren mehr an die Telecom zu entrichten.

Nach ersten Zweifeln (ich hatte das Vergnügen ja bereits, allerdings mit sehr enttäuschendem Ergebnis) und ausgiebiger Informationssuche im weltweiten Netz, beschloss ich alsdann, diesen doch so wichtigen Schritt zu wagen und mich ganz von Telecom zu lösen. Dazu musste ich eine Verzichtserklärung samt Fotokopie meines Personalausweises an Libero übermitteln, welche dann alles Weitere in die Wege leiten würden. Nachdem ich ca. 5 Mails mit der Mitteilung erhalten hatte, wie gut es mir in Zukunft gehen und dass ich baldigst eine Mail mit der weiteren Vorgehensweise erhalten würde, harrte ich dann ganz gespannt der Dinge.

Und plötzlich war es soweit: die Telecom zeigte sich ob meines Wechsels erbost und sperrte mir aufgrund dieses Vertrauensbruches eines Tages meinen Internetzugang – blöderweise hatte ich noch keine weitere Mail seitens von Libero erhalten – ich war also „internetlos“... Dies ist ungefähr so, als ob Dick ohne Doof, ein Fisch ohne Wasser oder mein Alter Ego ohne Wikipedia leben müsste – unvorstellbar...

Nachdem ich also einige Tage ohne mein zweitliebstes Kind (Nr. 1 ist immer noch Tina) verbringen musste und die Qual immer größer wurde, nahm ich all meinen Mut zusammen und wählte die Nummer 155 – die Servicehotline von Libero/Wind/Infostrada – ein Abend füllendes Unterfangen.

Nach ca. 45 Minuten war ich endlich im Besitz der zwei magischen Worte, welche mir einen neuen Internetzugang garantierten. Von den versprochen 4 MB ist zwar nicht viel zu sehen, vielleicht muss sich meine Linie aber noch warm laufen ;-)