03 Januar 2008

Mein Florenz-Tagebuch - Tag 1

Bei -15 Grad Eis gekratzt, nach langer Fahrt in Mestre den Zug bestiegen, belustigt einige Kaempfe um Sitzplaetze beobachtet, in Florenz angekommen, festgestellt, dass das Ladegeraet meiner Dogitalkamera in Sappada vergessen wurde (Fotos gibt es also erst spaeter), in die Wohnung (ohne TV) gegangen, frisch gemacht, ein Restaurant gesucht, wie Touristen ausgenommen worden, auf dem Heimweg noch ein Salvator getrunken, zurueck in die Wohnung und - da kein TV - ab in die Heia.

Und hier der aktuelle Restaurant-Nicht-Tip: Il Barroccio
Essen gar nicht gut, dafuer aber sauteuer. Schon bei der Aufnahme der Bestellung hatte unsere Bedienung (zum Glueck) leichte Schwierigkeiten - meinen Hauptgang hat sie einfach vergessen... Dass ich den Hauswein (7€ pro 1/2 Liter) degustieren durfte, hat mich zwar geehrt, konnte aber ueber die Maengel der Vorspeise nicht hinwegtaeuschen. Die "Assaggini della casa" waren nichts anderes als ein lieblos zusammengewuerfelter Teller aus (Tiefkuehl)-Vorspeisen, welche man ueberall bestellen kann - von Toskanischen Spezialitaeten weit und breit nichts zu sehen.
Da (gluecklicherweise) mein Hauptgang irgendwo auf dem Weg aus der Kueche verschollen war, ging es also direkt zum Nachtisch (da kann man ja nix falsch machen?) - ein Schokloadenmousse. Nun denn, seine Luftigkeit wird dieser unfoermige Klumpen wohl schon kurz nach seiner Herstellung - schaetzungsweise irgendwann vor Weihnachten - verloren haben...
Insgesamt haben wir fuer diese Erfahrung 56€ geloehnt (12% fuer den Service und 5€ fuer 2 Kaffee inklusive), deshalb lautet meine Bewertung: 1A Touristenfalle, man fuehlt sich wie im Urlaub ;-)

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