27 Januar 2008

Mein Florenz-Tagebuch – Tag 4+5

Kinder wie die Zeit vergeht. Meine Florenz-Reise noch nicht vollständig literarisch aufgearbeitet, gibt es bereits von einer weiteren Tour zu berichten: dem Besuch der Messe „Verona Sposi“ in – richtig – Verona. Werde mich befleißen den Bericht samt Restaurantempfehlungen (diesmal alle 1A) ehestens zu veröffentlichen :-)

An unserem 4. und gleichzeitig letzten Tag in Florenz stand ein Treffen mit Alex, einer Bekannten meiner Begleiterin aus den Vereinigten Staaten, welche sich in der Zwischenzeit in Florenz niedergelassen hat, auf dem Programm.
Nun konnten wir auch feststellen, wie wertvoll „Insiderwissen“ in solchen tourismusprostituierten Städten ist. Alex führte uns zum Mittagessen in ein Lokal in der Nähe des „Ponte Vecchio“, in welchem man für 7€ bzw. 10€ ein komplettes Menü zu sich nehmen konnte. Zugegebenermaßen war die Auswahl nicht gerade berauschend, aber besser eine kleine Speisekarte mit Gerichten welche der Koch beherrscht als eine umfangreiche mit zahlreichen Experimenten...
Für intensiven Kulturgenuss war diesmal keine Zeit (wenn Frauen quatschen dann quatschen sie), war vielleicht auch besser – mein Kultur-Akku hatte in den letzten Tagen bereits die volle Ladung erhalten ;-)
Abends ging es wieder ins „Di Sordo“. Ich entschied mich für frittierte Artischocken und frittierte Huhn- und Hasenstückchen. Wollt ihr einen Rat von einem weit gereisten, sämtliche Spezialitäten (außer auf Amazonasdampfern) aller Herren Länder probierenden Tiroler wissen? Esst am Abend nicht zu viel Frittiertes – es liegt schwer auf dem Magen...

Am nächsten Tag ging es frühzeitig mit dem Zug Richtung Venedig. Nachdem wir einen Abstecher nach Brescia (lange Geschichte...) gemacht hatten, ging es heimwärts in die Dolomiten nach Sappada.

Aus Erfahrung wird man klug – dies gilt sogar für mich. Seitdem ich mich schon einige Male beim Eiskratzen geärgert hatte, wird mein Auto seither immer zugedeckt – zumindest die Frontscheibe.
Nun hat es sich zugetragen, dass es während meines Florenz-Aufenthaltes Frau Holle Sappada mit Schnee beglückt hatte. Eine liebenswerte Person hatte deshalb mein Auto mit dem Besen vom ärgsten Schnee gereinigt – auch die Decke auf der Frontscheibe. Als nun während des Tages die Sonne auf den Opel knallte, bildete sich zwischen Scheibe und Decke ein feiner Wasserfilm. So stand ich also am Montag um ca. 5.00 Uhr in der Früh fluchend bei meinem Auto - die Decke war an der Frontscheibe angefroren...
Die steifgefrorene Decke hat übrigens diese Aktion nicht überlebt – den letzten Teil ließ sich bei Welsberg von der Frontscheibe lösen...

Keine Kommentare: