Noch 13 Tage und es geht ab Richtung Schwarzer Kontinent. Brauchbare Informationen habe ich immer noch nicht, die Reiselust wächst aber stetig.
Kürzlich habe ich auch eine Mail an die deutsche Botschaft in Abidjan geschrieben um zu hinterfragen, ob ich sicherheitshalber meinen Schützensäbel zur Selbstverteidiungug mitnehmen soll. Nun ja, die Deutschen haben innerhalb von 5 Stunden geantwortet während die Antwort der italienischen Botschaft seit ca. einem Monat aussteht - werden schon von den amurösen Abenteuern ihres Ministerpräsidenten gefesselt sein.
Aber auch die Antwort der deutschen Botschaft war nicht gerade der Weisheit letzter Schluss:
"Sehr geehrter Herr Mair,
Vielen Dank für Ihre o.g. e-mail. Informationen zur aktuellen Lage der Côte d'Ivoire bzw. Reisehinweise finden Sie auf der
Website des Auswärtigen Amts: http://www.auswaertiges-amt.de/
sowie auf der Homepage der Botschaft: http://www.abidjan.diplo.de/.
Wie Sie daraus ersehen werden, ist die Sicherheitslage z.Zt.zufriedenstellend. Die üblichen Vorsichtsmassnahmen
hinsichtlich Gewaltkriminalität sollten nichtsdestotrotz getroffen werden."
Nun ja, diese beiden Seiten besuche ich seit einem Monat ca. 20x täglich...
Weiterer Punkt ist die Malariageschichte. Nachdem die Wirkung meiner Impfungen auch nur ca. eine Woche lang Spass gemacht und nachher eher Panikreaktionen hervorgerufen hat, lasse ich die Malariaprophylaxe mal bleiben. scheinbar sind bewustseinsverändernder Reaktionen und Depressionen möglich, glaube kaum, dass sich meine alljährliche Sommerdepression mit einer anderen Depression recht gut verträgt ;-)
Unser Mann vor Ort hat mir ein mir angenehmeres Malariamittel ans Herz gelegt: Whisky soll gegen die Blutsauger helfen. Ist zwar nicht mein Lieblingsgetränk, für die Gesundheit jedoch dies und noch viel mehr :-)
Immerhin kenne ich nun unser Hotel: www.laplaya-ci.com. Des Französischen und Spanischen nicht mächtig, bedient sich der moderne Mensch des Online-Übersetzungsdienstes von Google. Nachstehend die Beschreibung des Restaurants:
"Wenn Sie eine Pause, Arbeit oder Unterhaltung und Gastronomie, der Strand bietet eine einfache und qualitativ hochwertige Restaurierung mit einem ivorischen-französische Küche und spanischen Spezialitäten. Innerhalb der größeren Gruppe von Restaurants an der Küste von Grand Bassam in der Strand-Restaurant im Hotel La Playa, sie erhalten täglich eine warme Inhaber. Die Panorama-Aussicht auf das Meer ist wunderbar und ein Genuss für sich."
Auf den warmen Inhaber bin ich schon mal gespannt... Glücklicherweise ist in der Elfenbeinküste "...Nach ivorischem Recht ist Prostitution strafbar, Homosexualität hingegen nicht. In der Rechtsprechung wird die Vorschrift zur Prostitution jedoch gelegentlich auf Homosexualität ausgeweitet." Na dann, viel Spass :-)
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