Unser Gastgeber in der Elfenbeinküste ist Direktor eines Sägewerkes im tiefen, tiefen Wald, ca. 250Km von der Küste entfernt. Natürlich nahmen wir seine Einladung, ein paar Tage bei ihm zu verbringen, dankend an.
Also ging es am Sonntag Richtung Wasweissichwiederortheisst. Die Fahrt dorthin war schon recht aufregend: ca. 150Km gut ausgebaute Straßen mit recht interessanten Fahrzeugen, ca. 60km Straßen mit einem Schlaglochanteil von ungefähr 50% und die restlichen Kilometer Schlaglöcher mit ein bisschen Asphalt garniert...
Angekommen fühlt man sich an Filme wie "Fitzcarraldo" oder "Apocalypse Now" erinnert. Den Wald kann man sich hier nur noch vorstellen - die Gegend erscheint fast schon unwirklich.
Auch das Abendessen war etwas Besonderes: Tausende Kilometer von zu Hause entfernt, mitten im Urwald, gab es italienischen Prosecco, deutsches Bier, Süd Tiroler Speck und weitere Köstlichkeiten aus Europa.
Am nächsten Tag ging es dann ins Abenteuer. Am Vormittag stand der Besuch einer Schule in Wasweissichwiederortheisst auf dem Programm. Und etwas muss man schon zugestehen, die Bildung -zumindest was Freundlichkeit anbelangt -scheint hier um einige Stufen besser zu sein. Nachdem wir also verschiedene Klassen besucht hatten, ging es an den offiziellen Teil, der Übergabe einer Spende. Natürlich lassen sich die Eingeborenen nicht lumpen und überreichen zu diesen Gelegenheiten so manches aus ihrer Küche. Um nicht unhöflich zu sein, musste wohl oder übel in den sauren Apfel bzw. in die frittierte Banane gebissen werden. Glücklicherweise hatten sie noch ein paar Flaschen ihres typischen Schnapses auf den Tisch gestellt, essen und desinfizieren ging also Hand in Hand :-)
Nachmittags fuhren wir dann weiter in den Wald zu einem Dorf. Das war die totale Härte, nix für warm duschende den Beckenrand entlang schwimmende Weicheier. Da braucht es schon ganze Kerle und Großglockner-Bezwinger um heil aus dieser Geschichte raus zu kommen :-)
Nach der musikalischen Begrüßung durch den örtlichen Chor und den Ansprachen des Dorfchefs und eines weiteren hohen Vertreter des Dorfes, wurden auch hier die Schnapsflasche hervor gezogen. Da die vormittäglichen Erblindungserscheinungen noch nicht vollständig verschwunden waren, schien es mir sicherer, dieses Gesöff abzulehnen. Nachdem ich ihnen glaubhaft erklärt hatte, dass ich Alkohol verabscheue, wurde mir zum Trost ein Glas Honig gereicht - dumm gelaufen. Jetzt gab es kein Zurück mehr, ich musste das Zeugs trinken, wollte ich nicht auf dem abendlichen Speiseplan landen (weisses Fleisch ist in diesem Fleck der Welt rar und somit sehr begehrt). Zum Glück halfen mir ca. 50 Fliegen dabei, das Zeugs hinunter zu spülen... Na ja, ich hab's überlebt und am Abend habe ich dann zur Sicherheit nochmal richtig desinfiziert :-)
Am nächsten Tag ging es wieder Richtung "Zivilisation", nach Grand Bassam, in unser Hotel, das immer noch so leer wie bei unserem Aufbruch war :-)
Also ging es am Sonntag Richtung Wasweissichwiederortheisst. Die Fahrt dorthin war schon recht aufregend: ca. 150Km gut ausgebaute Straßen mit recht interessanten Fahrzeugen, ca. 60km Straßen mit einem Schlaglochanteil von ungefähr 50% und die restlichen Kilometer Schlaglöcher mit ein bisschen Asphalt garniert...
Angekommen fühlt man sich an Filme wie "Fitzcarraldo" oder "Apocalypse Now" erinnert. Den Wald kann man sich hier nur noch vorstellen - die Gegend erscheint fast schon unwirklich.
Auch das Abendessen war etwas Besonderes: Tausende Kilometer von zu Hause entfernt, mitten im Urwald, gab es italienischen Prosecco, deutsches Bier, Süd Tiroler Speck und weitere Köstlichkeiten aus Europa.
Am nächsten Tag ging es dann ins Abenteuer. Am Vormittag stand der Besuch einer Schule in Wasweissichwiederortheisst auf dem Programm. Und etwas muss man schon zugestehen, die Bildung -zumindest was Freundlichkeit anbelangt -scheint hier um einige Stufen besser zu sein. Nachdem wir also verschiedene Klassen besucht hatten, ging es an den offiziellen Teil, der Übergabe einer Spende. Natürlich lassen sich die Eingeborenen nicht lumpen und überreichen zu diesen Gelegenheiten so manches aus ihrer Küche. Um nicht unhöflich zu sein, musste wohl oder übel in den sauren Apfel bzw. in die frittierte Banane gebissen werden. Glücklicherweise hatten sie noch ein paar Flaschen ihres typischen Schnapses auf den Tisch gestellt, essen und desinfizieren ging also Hand in Hand :-)
Nachmittags fuhren wir dann weiter in den Wald zu einem Dorf. Das war die totale Härte, nix für warm duschende den Beckenrand entlang schwimmende Weicheier. Da braucht es schon ganze Kerle und Großglockner-Bezwinger um heil aus dieser Geschichte raus zu kommen :-)
Nach der musikalischen Begrüßung durch den örtlichen Chor und den Ansprachen des Dorfchefs und eines weiteren hohen Vertreter des Dorfes, wurden auch hier die Schnapsflasche hervor gezogen. Da die vormittäglichen Erblindungserscheinungen noch nicht vollständig verschwunden waren, schien es mir sicherer, dieses Gesöff abzulehnen. Nachdem ich ihnen glaubhaft erklärt hatte, dass ich Alkohol verabscheue, wurde mir zum Trost ein Glas Honig gereicht - dumm gelaufen. Jetzt gab es kein Zurück mehr, ich musste das Zeugs trinken, wollte ich nicht auf dem abendlichen Speiseplan landen (weisses Fleisch ist in diesem Fleck der Welt rar und somit sehr begehrt). Zum Glück halfen mir ca. 50 Fliegen dabei, das Zeugs hinunter zu spülen... Na ja, ich hab's überlebt und am Abend habe ich dann zur Sicherheit nochmal richtig desinfiziert :-)
Am nächsten Tag ging es wieder Richtung "Zivilisation", nach Grand Bassam, in unser Hotel, das immer noch so leer wie bei unserem Aufbruch war :-)
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4 Kommentare:
Köstlich :-)
Frei mi schun die 1934 Fotos bar Willkommendaheim-fete in der Mair-wiesn II onzuschaugn!!
Und nett vergessn...... elfnbein mitbrengen...... net lei honig ;-))
Hoi Andi, fein dass wieder do bisch!
@Mausi: Schon mal Honig getrunken? Werde einen Kilo fur dich bereit stellen ;-)
@Nachwuchstreter: Habe was besseres mitgebracht und ausserdem ist die Ausfuhr von Elfenbein verboten
@Zuruckgebliebene: Befinde mich derzeit no in Quarantane in den Belluneser Bergen, frei mi ober schun, alles Versaumte nachzuholen ;-)
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