21 November 2009

Der Spruch zum heutigen Tag

Ich brauche keinen Alkohol um Spass zu haben - aber Heute gehe ich auf Nummer sicher :-)

16 November 2009

In der Toskana aufgeschnappt - Villa Clodia

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Süden. Zunächst noch auf der Schnellstraße und durch den Morgennebel, bald durch die Hügel der Maremma und strahlendem Sonnenschein.

Nachdem wir einige Zeit durch die Gegend gekurvt waren, kamen wir in Scansano an, jenem Dörfchen, welchem der "Morellino di Scansano" seinen Namen verdankt. Und zufälligerweise stand da direkt neben der Straße die örtliche Kellereigenossenschaft. Somit begann hier auch der Tag, der als "Der Tag der rauchenden Bancomat-Karten" in die Geschichte eingehen wird.

Nachdem ich mir fast einen Bruch vom Weinkartonschleppen geholt hatte, ging es zunächst mal wieder Retour Richtung Küste. In der Kellerei lag nämlich gut positioniert ein Werbeprospekt der "Antica sartoria di Maremma" - und die hatte gerade Schnäppchenwoche...

Neben dieser Schneiderei stand die örtliche Ölmühle, in welcher gerade an diesem Tag die große Olivenpressung auf dem Plan stand. Also nichts wie rein und mal ganz professionell nach den örtlichen Arbeitsschutzmaßnahmen sehen. Nun denn, die Verkäuferin war noch viel professioneller, und so holte ich mir auch noch einen Bruch vom Olivenölkanisterschleppen... Somit war mein Urlaubsbudget bereits weg, noch ehe ich überhaupt an meinen Reiseziel angekommen war.

Endlich ging es - diesmal mit Scheuklappen bestückt - weiter Richtung Saturnia - jenem Dorf, in dem es keine Schande ist, nach faulen Eiern zu stinken...

Unser Quartier lag diesmal in der "Villa Clodia", nett gelegen mitten in Saturnia, mit einer gewaltigen Aussicht auf die Umgebung. Und mit einer Top-Ausstattung: Sauna, Dampfbad, Fitnessraum und - für die wärmere Jahreszeit - ein Freibad. Das Ganze ist zwar nicht ganz günstig, dafür aber umso romantischer :-)
Und das Frühstück ein wahres Gedicht. Da stehste freiwillig schon früher auf, damit ja nichts versäumst. Absoluter Höhepunkt: täglich frisch gelieferte Ricotta mit warmen Honig - ein Gedicht...
In der Toskana aufgeschnappt - Villa Clodia

08 November 2009

In der Toskana aufgeschnappt - Auf dem Weg/Siena

Ganz nach dem Motto: “Biste erst mal richtig pleite, suche ganz, ganz schnell das Weite“ flüchtete ich kürzlich in die Toskana um in die Anonymität der Maremma unterzutauchen und gleichzeitig dem schönen Leben bei Morellino, Wildschwein und stinkendem Wasser zu frönen.
Die erste Etappe führte uns nach Siena, wo wir uns aufgrund der fortgeschrittenen Stunde eine Bleibe suchten. Fündig wurden wir in der Frühstückspension „Villa Piccola Siena“, einer netten Bleibe zu einem vernünftigen Preis – für Siena-Verhältnisse zumindest. Es ist auch ein Privatparkplatz vorhanden, welcher aber so seine Tücken aufweist. Drei Mal im Laufe des Abends haben wir versucht, mittels der uns zur Verfügung gestellten Magnetkarte die Schranke zu öffnen – immer ohne Erfolg. Der Portier hingegen kam, steckte die Magnetkarte in den Schlitz und offen war die Schranke…
Da uns der Hunger quälte und wir nicht wieder in einer Touristenfalle landen wollten, erkundigten wir uns präventiv beim Portier nach einem netten Lokal in der Gegend. Na ja, der gute Mann schien auch nicht gerade ortskundig zu sein, recht viel konnten wir mit seinen Vorschlägen nicht anfangen.
Schlussendlich sind wir dann in der „Osteria NonnAnna“ gelandet. Würde es nicht unbedingt als In-Lokal mit modischer Ausstattung bezeichnen, dafür war das Essen super, die Bedienung freundlich und der Preis sehr gut – unbedingt empfehlenswert. Aber Vorsicht: Toskanischer Wein isch kuane Wossersuppe…

In Bassano del Grappa - (K)ein Restauranttip

Kürzlich befand ich mich mal wieder auf einem ultimativen Power-Shopping-Tripp in der Gegend um Bassano.

Als guter Umweltschützer erfolgte die Anreise natürlich mit der Bahn. Also rein in den Zug in Bozen, Umsteigen in Trient und weiter bis nach Primolano im Suganer Tal, dem Treffpunkt mit meiner Power-Shopping-Tour-Begleiterin (PST-Begleiterin).

War von euch schon mal jemand in Primolano? Wenn nicht, unbedingt besuchen – dann ist man mit seinem Heimatdorf wieder ein bisschen zufriedener…

Nachdem ich in einer Bar auf meine PST-Begleiterin und gleichzeitig Herrscherin über das motorisierte Fortbewegungsmittel gewartet hatte, ging es Richtung Bassano.

Übernachtet wurde mal wieder im „Hotel al Castello“, einem netten Hotel mitten im Zentrum. Nicht gerade günstig, dafür aber umso romantischer :-)

Nachdem wir unser Gepäck im Zimmer verstaut hatten, ging es an die Suche eines netten Lokals, in dem man in entspannter Atmosphäre die Tücken des Alltages vergessen konnte.

Fündig wurden wir – dachten wir zumindest – in der „Birraria Ottone“ einem historischen Lokal mitten in der Altstadt.

Da wir uns ruhigen Gewissens zu den „gebrannten Kindern“ zählen können, wurde im Eingangsbereich mal eingehend die Menükarte studiert. Nun denn, die Auswahl war gut, die Preise ebenso, also nichts wie rein.

Auch der Kellner war nett – er erkundigte sich sofort nach unseren Wünschen zum Apperitiv. Das Essen war ansprechend, der Wein gut, der Service ebenso – alles ganz angenehm also.

Der Hammer kam dann beim Bezahlen: 8€ für zwei Großvenediger, 11€ (!) für eine Flasche natürliches Mineralwasser, die zwei Kaffee wurden uns auch nicht geschenkt… Insgesamt kamen wir auf die stolze Summe von 89€, ganz und gar übertrieben für dieses Essen.

Nun denn, aus Erfahrung wird man klug und auch euch gebe ich die Empfehlung: wenns mal in Bassano seit’s, geats irgendwo onders essen.

In eigener Sache

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Wenn bei jedem Zugriff auf meiner Seite zumindest ein Link besucht worde wäre, dann wäre dies ein prozentueller Anteil von 100% gewesen und auf das Konto des netten Schreibers wären ca. 522€ überwiesen worden.

3,9% sind jedoch keine 100% und entsprechen demzufolge auch keinen 522€. 3,9% entsprechen exakt 20,38€ und werden nicht ausbezahlt, da eine Auszahlung erst ab 50€ erfolgt.

Vergesst deshalb bitte nicht die externen Links zu besuchen damit viel Geld in mein leeres Geldbörsel gespült wird :-) Denn denket immer daran:

"Wenn der Schreiber haben Geld,
dann fährt er gerne durch die Welt.
Um dem Alltagsstresse zu enteilen
und euch seine Erlebnisse mitzuteilen.
Drum besucht recht fleißig seine Seiten,
dann werdens für alle schöne Zeiten"