Als guter Umweltschützer erfolgte die Anreise natürlich mit der Bahn. Also rein in den Zug in Bozen, Umsteigen in Trient und weiter bis nach Primolano im Suganer Tal, dem Treffpunkt mit meiner Power-Shopping-Tour-Begleiterin (PST-Begleiterin).
War von euch schon mal jemand in Primolano? Wenn nicht, unbedingt besuchen – dann ist man mit seinem Heimatdorf wieder ein bisschen zufriedener…
Nachdem ich in einer Bar auf meine PST-Begleiterin und gleichzeitig Herrscherin über das motorisierte Fortbewegungsmittel gewartet hatte, ging es Richtung Bassano.
Übernachtet wurde mal wieder im „Hotel al Castello“, einem netten Hotel mitten im Zentrum. Nicht gerade günstig, dafür aber umso romantischer :-)
Nachdem wir unser Gepäck im Zimmer verstaut hatten, ging es an die Suche eines netten Lokals, in dem man in entspannter Atmosphäre die Tücken des Alltages vergessen konnte.
Fündig wurden wir – dachten wir zumindest – in der „Birraria Ottone“ einem historischen Lokal mitten in der Altstadt.
Da wir uns ruhigen Gewissens zu den „gebrannten Kindern“ zählen können, wurde im Eingangsbereich mal eingehend die Menükarte studiert. Nun denn, die Auswahl war gut, die Preise ebenso, also nichts wie rein.
Auch der Kellner war nett – er erkundigte sich sofort nach unseren Wünschen zum Apperitiv. Das Essen war ansprechend, der Wein gut, der Service ebenso – alles ganz angenehm also.
Der Hammer kam dann beim Bezahlen: 8€ für zwei Großvenediger, 11€ (!) für eine Flasche natürliches Mineralwasser, die zwei Kaffee wurden uns auch nicht geschenkt… Insgesamt kamen wir auf die stolze Summe von 89€, ganz und gar übertrieben für dieses Essen.
Nun denn, aus Erfahrung wird man klug und auch euch gebe ich die Empfehlung: wenns mal in Bassano seit’s, geats irgendwo onders essen.
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