08 November 2009

In der Toskana aufgeschnappt - Auf dem Weg/Siena

Ganz nach dem Motto: “Biste erst mal richtig pleite, suche ganz, ganz schnell das Weite“ flüchtete ich kürzlich in die Toskana um in die Anonymität der Maremma unterzutauchen und gleichzeitig dem schönen Leben bei Morellino, Wildschwein und stinkendem Wasser zu frönen.
Die erste Etappe führte uns nach Siena, wo wir uns aufgrund der fortgeschrittenen Stunde eine Bleibe suchten. Fündig wurden wir in der Frühstückspension „Villa Piccola Siena“, einer netten Bleibe zu einem vernünftigen Preis – für Siena-Verhältnisse zumindest. Es ist auch ein Privatparkplatz vorhanden, welcher aber so seine Tücken aufweist. Drei Mal im Laufe des Abends haben wir versucht, mittels der uns zur Verfügung gestellten Magnetkarte die Schranke zu öffnen – immer ohne Erfolg. Der Portier hingegen kam, steckte die Magnetkarte in den Schlitz und offen war die Schranke…
Da uns der Hunger quälte und wir nicht wieder in einer Touristenfalle landen wollten, erkundigten wir uns präventiv beim Portier nach einem netten Lokal in der Gegend. Na ja, der gute Mann schien auch nicht gerade ortskundig zu sein, recht viel konnten wir mit seinen Vorschlägen nicht anfangen.
Schlussendlich sind wir dann in der „Osteria NonnAnna“ gelandet. Würde es nicht unbedingt als In-Lokal mit modischer Ausstattung bezeichnen, dafür war das Essen super, die Bedienung freundlich und der Preis sehr gut – unbedingt empfehlenswert. Aber Vorsicht: Toskanischer Wein isch kuane Wossersuppe…

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