Spaeter als geplant - ganz planlos eben - ging es gegen halb zehn Richtung Sueden. Zunaechst ueber altbekannte Radwege bis nach Borghetto an der Etsch, und von dort immer schlechter ausgeschildeter Strassen und Wege entlang der Claudia Augusta (denke ich mal zumindest) noch weiter ins Land, in dem die Zitronen bluehen, hinein.
Was soll ich sagen? Das Wetter war sonnig, bei angezeigten 40 Grad haben Schweissperlen keine Chance - da laufen dir schon ganze Fontaenen ueber die Stirn runter.
Im Laufe der Jahre habe ich sowas wie eine goldene Regel entwickelt: bis 19.00 Uhr wird gestrampelt, anschliessend geht's an die Herbergsuche. Und diesmal trafs das "Albergo ai Perseghi" - von mir spontan in "Das Wirtshaus der offenherzigen Wirtstoechter" umbenannt - in Bussolengo in der Naehe von Verona.
Das Zimmer war vom Typ "Einer Frau nicht zumutbar", dafuer war das Abendessen recht guenstig: 10€ fuer Bigoli mit Ragù, Rindscarpaccio mit Rauke und Parmesan und zwei grossen Heineken dazu koennen sich sehen lassen.
Und auch der Sieg der deutschen Fussballer ueber Uruguay trug zu meiner durchaus guten Stimmung bei :-)
1 Kommentar:
Übernimm dich nicht! Ich brauch dich noch, auch als "Treter"!
Dass man sich sogar um die Mitarbeiter im Urlaub Sorgen machen muss, ist schon der Hammer...
Und wieder ein paar graue Härchen mehr...
Aber warte Freundchen, auch das wird "verrechnet"...
Der "verzweifelte" Scheffe
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