19 August 2011

Tage der Planlosigkeit: 12. Juli 2010 - Von Governolo nach Bologna

Kennt jemand Nonantola? Oder Castelfranco Emiliano? Ich schon. Seit heute. Ist sowas wie mein persönliches Waterloo.

Ein gewisser Herr Regionenminister sollte mal ein bisschen durch das restliche Italien wandern, bevor er sich über die einsprachige Wegebeschilderung in Südtirol aufregt - zumindest gibts eine Beschilderung...

Nach dutzenden unnützen Kilometern durch die Pampa der Poebene bei gefühlten 50 Grad im Schatten, ist mir die Lust auf den Appennin gründlichst vergangen. Habe mich irgendwie nach Bologna (sicherheitshalber mit dem Zug zur Vorbeugung gröberer Tobsuchtsanfälle) durchgeschlagen und mir ein nettes Zimmer zur Aufmunterung der geschundenen Seele gesucht. Morgen bekommt Tina einen Schlafsack und dann gehts per Zug nach Sizilien (war ein Befahl vom obersten Generalstabskommando…). Denn wenn die Radwege-Situation im "zivilisierten" Norden schon so hoffnungslos ist, trau ich mich an den Süden erst gar nicht zu denken...

Das Zimmer war übrigens sehr nett, samt Dusche mit eingebautem Farbspiel zur Entspannung – habe ich in der Zwischenzeit bei mir auch eingebaut ;-)

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