23 Oktober 2012

Inside Lappeenranta - Die Finnen

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Ich liebe das finnische Volk! Insbesonders ihre ausgeglichene Art und Geradlinigkeit in der Konversation ist wohltuend, Füllwörter oder belanglose Sätze existieren de facto nicht. Es wird gesagt was zu sagen ist, kein Wort mehr oder weniger – da gelte sogar ich als Quasselstrippe...

Beispiel: Rückkehr meinerseits am Abend. Im Treppenhaus Geruch nach verbranntem Plastik. Der kleine Arbeitsschützer in mir sofort hellwach, die wichtigsten Schritte eines Notfallplanes werden in Gedanken durchgegangen. Schritt 1: Gebäudeverwahrer=Hauswart benachrichtigen. Wohnung des Hauswartes liegt wenige Schritte um die Ecke. Ich klingle an der Tür. Komme wahrscheinlich ungelegen, da der Hauswart länger braucht (entspricht seine Wohnungseinteilung der unseren, war er gerade beim Sch......). Ich in meinem besten Englisch: „In the staircase is smoke“. Er: “Like fire smoke?“. Ich: „Yes“. Er: „You hear fire alarm?“. Ich: „No“. Er: „I think there is no problem“. So werden Notfälle innerhalb weniger Sekunden gelöst.
In den nächsten war es im Treppenhaus zwar finster wie im Hühnerarsch, Brand hat es aber effektiv keinen gegeben...

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